Stücke

Schon wieder Sonntag

Komödie von Bob Larbey
Regie: Peter Kühn

15.02.2018 - 25.03.2018

Schon wieder Sonntag

Cooper und sein Freund Aylott leben im Altersheim. Während Cooper seiner körperlichen Hinfälligkeit mit sarkastischem Witz begegnet, beobachtet der sensible Aylott die unterschiedlichen Erscheinungen des Alters mit ängstlichem Staunen. Man vertreibt sich die Zeit mit Schachpartien, kleinen Flirts mit der hübschen Krankenschwester Wilson und Streitgesprächen mit der resoluten Reinigungskraft Mrs. Baker, die dem Alter mit gesundem Realitätssinn begegnet.
Jeden ersten Sonntag im Monat erscheint Coopers Tochter Julia mit ihrem Ehemann zum pflichtgemäßen Höflichkeitsbesuch, bei dem beide ebenso pflichtgemäß ihre Betroffenheit über das Leben im Altersheim demonstrieren. Alles scheint wie immer und doch verändert sich etwas.

Das klingt nach Sozialdrama, graue Panther, Pflegeversicherung, unnütze Alte. Stimmt nicht. Selten wird so herzlich gelacht, liegen bei einem Stück über dieses Thema ursprüngliche Heiterkeit und natürliche Melancholie so unverbildet dicht beieinander.

Wir sind die Neuen

Komödie nach dem gleichnamigen Film von Ralf Westhoff
Regie: René Heinersdorff

04.01.2018 - 11.02.2018

Wir sind die Neuen

Die drei Alt-68er Anne, Eddi und Johannes beschließen, aus finanziellen Gründen zusammenzuziehen und ihre alte Studenten-Hippie-WG wieder aufleben zu lassen. Freundlich stellen sie sich beim Einzug den Nachbarn vor: drei Studenten, die für ihr jugendliches Alter erschreckend spießig sind. Während die entspannten Oldies nachts trinken, philosophieren und alten Hits lauschen, arbeiten die pflichtversessenen Youngster an ihrer selbstoptimierten Work-Life-Balance und an einem lückenlosen Karriereprofil. Die Studenten verbitten sich im Examensstress jegliche Ruhestörung und stehen auch sonst nicht für Altenpflege, Computerservice und Apothekengänge  zur Verfügung. Die Nachbarschaftskrise scheint vorprogrammiert. Doch dann stellt sich heraus, dass die Senioren gar nicht die Hilfsbedürftigen sind…

Die Feuerzangenbowle

Komödie von Wilfried Schröder nach dem Roman von Heinrich Spoerl
Regie: Frank-Lorenz Engel

30.11.2017 - 31.12.2017

Die Feuerzangenbowle

„Das Schönste im Leben“, resümiert die Herrenrunde um den jungen Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer, „war die Gymnasialzeit.“ Doch Pfeiffer hatte Privatunterricht, war nie auf der Penne, kennt weder Pauker noch die Streiche, die man ihnen spielt, ist „überhaupt kein Mensch, sozusagen“. In feuchtfröhlicher Runde wird die Schnapsidee geboren: Die gute alte Zeit soll auferstehen und er das Versäumte nachholen. Als Pfeiffer mit drei f wird er in der Oberprima von Babenberg „Schöler“ von Professor Crey, genannt Schnauz, lernt beim Bömmel, was es mit der Dampfmaschin auf sich hat und ersinnt mit seinen pubertierenden Schulkameraden Unfug aller Art, um den Lehrkörper zu foppen. Doch bald hegt er auch ernstere Absichten, denn für die reizende Tochter des gestrengen Herrn Direktor Knauer entflammen in ihm recht erwachsene Gefühle…

Eine Stunde Ruhe

Komödie von Florian Zeller
Regie: Michael Wedekind; Bühne: Bettina Neuhaus

07.09.2017 - 15.10.2017

Eine Stunde Ruhe

Michel schwärmt seit seiner Jugendzeit für die LP „Me, Myself and I“ und hat sie nun nach Jahren vergeblichen Suchens auf einem Flohmarkt gefunden. Überglücklich stürmt er nach Hause, um sie sofort zu hören. Eine Stunde Zeit hat er noch, ehe sein bester Freund Pierre zu Besuch kommt, bzw. seine Frau ihn in ein, wie sie meint, dringendes Beziehungsgespräch verwickelt. Aber nicht nur Freund und Frau gönnen ihm diese „eine Stunde Ruhe“ nicht, auch ihre beste Freundin, sein Sohn, ein Nachbar und ein sich als Pole ausgebender portugiesischer Klempner hindern ihn am Hörgenuss. Und es kommt, was kommen muss: Katastrophen über Katastrophen…

Das Lächeln der Frauen

Komödie nach dem gleichnamigen Roman von Nicolas Barreau
Regie: Karin Boyd

08.06.2017 - 25.06.2017

Das Lächeln der Frauen

Einsam und voller Liebeskum­mer streift die junge Restau­rantbe­sitzerin Aurélie durch Paris. Sie rettet sich in einen kleinen Buchladen. Dort fällt ihr Blick auf einen Roman mit dem Titel Das Lächeln der Frauen. Verblüfft stellt sie fest, dass ihr Lokal in diesem Buch minutiös beschrieben ist und die Haupt­figur ihr selbst ziemlich ähnlich sieht. Zufall oder Schick­sal? Aurélie setzt alles daran, den Schrift­steller des Werkes, einen Englän­der namens Robert Miller, kennenzulernen. Was sie nicht weiß: Der Autoren­name ist ein Pseudo­nym – erdacht vom Lektor André Chabanais. Er hat den neuesten Verkauf­ss­chlager seines Verlages selbst verfasst, ohne das Wissen seines Chefs. Mit aller­lei Tricks gelingt es André zunächst, den hartnäck­i­gen Wunsch Aurélies nach einer Begeg­nung mit dem vermeintlichen Autor abzuwehren. Zusehends gerät der verliebte Lektor aber in eine Zwick­mühle: Einer­seits will und muss er sein Geheim­nis wahren, ander­er­seits möchte er Aurélies Begeis­terung für den „öffentlichkeitss­cheuen“ Schrift­steller auf sich selbst lenken. Dumm nur, dass sein Vorge­set­zter darauf besteht, Presseter­mine und eine Lesung mit dem echten Robert Miller zu veranstalten…

Das Abschiedsdinner

Komödie von Matthieu Delaporte & Alexandre de la Patellière
Regie: Peter Kühn

27.04.2017 - 04.06.2017

Das Abschiedsdinner

Was soll man tun, wenn man eine Freundschaft beenden will, weil diese nur noch Verpflichtung geworden ist? Pierre und Clotilde stellen sich diese Frage, denn ihre langjährige Freundschaft zu Antoine ist schon lange nicht mehr das, was sie einmal war. Sie geben also ein Abschiedsdinner, ohne dass der Freund weiß, wozu er gebeten ist: sie servieren eine Flasche Wein aus Antoines Geburtsjahr und sein Lieblingsessen, legen seine Lieblingsmusik auf – nur um danach den Kontakt abzubrechen. Doch leider geht alles schief: Antoine kommt den beiden auf die Schliche und beginnt zu kämpfen. Allerdings gerät sein Versuch, die Freundschaft zu retten, immer mehr zu einer Belastungsprobe für die Ehe von Clotilde und Pierre! 

Mandragola

Komödie von Max Christian Feiler nach Niccolò Machiavelli
Regie: Frank-Lorenz Engel

16.03.2017 - 23.04.2017

Mandragola

Der junge Edelmann Callimaco liebt Lucrezia, doch die Schöne ist bereits mit dem reichen, ältlichen Senator Nicia verheiratet. Der hat hingegen ein ganz anderes Problem: Die Ehe mit seiner jungen Frau ist noch immer kinderlos, was ihn nicht nur zum Gespött der Stadt macht, sondern auch noch eine ganze Stange Geld kostet, denn die Regierung will Kinderlosigkeit hoch besteuern. Callimaco und sein Diener Siro schmieden einen ausgeklügelten Plan: Verkleidet als Arzt, verschreibt der listige Casanova Lucrezia einen Trank aus der Mandragola-Wurzel, der für Nachwuchs sorgen soll. Das Wundermittel ist nicht nur sicher, sondern todsicher: Der erste, der Lucrezia beiwohnt, zieht das ganze Gift der Mandragola an sich und muss sterben. Hin- und hergerissen zwischen der Angst vor dem scheinbar sicheren Tod und dem steuererleichternden Kinderwunsch, lässt sich Senator Nicia schließlich von der Notwendigkeit der Medizin überzeugen. Allerdings unter einer Bedingung: Ein Ersatzmann für die erste Nacht muss her – den Callimaco prompt aus der Verwandlungskiste zaubert.

Ladies Night

Komödie von Stephen Sinclair & Anthony McCarten
Regie: Folke Braband

26.01.2017 - 12.03.2017

Ladies Night

Eine herunter gekommene englische Industriestadt und mittendrin drei Freunde – ohne Arbeit, ohne Plan, ohne Perspektive: Da ist Craig, der jeden Tag ein neues „todsicheres Ding“ am Laufen hat und doch immer nur auf der Flucht ist vor seinen Gläubigern, Barry, ewig abgebrannt, kämpft wie ein Löwe um das Besuchsrecht für seinen kleinen Jungen und der gutmütige Norman hockt tagelang im Pub herum, weil seine Frau von seiner Arbeitslosigkeit noch gar nichts weiß.
Die Drei halten sich mit Gelegenheitsjobs und leeren Zukunftsfantasien über Wasser, bis unter ihren Frauen eines Tages das Chippendales-Fieber ausbricht. Da wird ganz plötzlich eine Idee geboren: Sie sind zwar nicht schön – auch nicht mehr ganz jung, aber sie haben einen Plan: Als „Die Wilden Stiere“ bieten sie Männer-Striptease. Doch schon beim ersten Casting – man benötigt schließlich noch Mittänzer - stellt sich die alles entscheidende Frage:  Ganz oder gar nicht?!

Ein Inspektor kommt

Schauspiel von John B. Priestley
Regie: Thomas Weber-Schallauer; Bühne: Bettina Neuhaus

20.10.2016 - 27.11.2016

Ein Inspektor kommt

Alles ist perfekt! Endlich kann der erfolgreiche Unternehmer Arthur Birling im trauten Familienkreis die Verlobung seiner Tochter Sheila mit Gerald, dem Sohn seines Geschäftspartners, und damit den Zusammenschluss der bislang konkurrierenden Firmen Birling und Croft, feiern. Geld kommt zu Geld, die Gefühle stimmen, finanziell und gesellschaftlich steht alles auf Erfolgskurs. Es hätte ein richtig netter Abend werden können, doch dann platzt ein ungebetener Gast ins Familienglück: Ein Inspektor kommt. 
Er ermittelt im Fall Eva Smith. Die ehemalige Angestellte des Birling’schen Familienunternehmens hat sich aus bislang unerklärlichen Gründen umgebracht. Keiner aus dem Hause Birling fühlt sich in irgendeiner Weise dafür verantwortlich. Der Inspektor jedoch konfrontiert die Gesellschaft mit Fakten und stellt Zusammenhänge her, die alle Beteiligten plötzlich in den Fall verwickeln.  Das feuchtfröhliche Familienfest mutiert zu einem Abend der Erkenntnis, dem sich keiner der Feiernden entziehen kann. Ist dies das Jüngste Gericht – oder alles nur ein Missverständnis?

Mögliche Begegnung

Komödie von Paul Barz
Regie: Barry L. Goldman

08.09.2016 - 16.10.2016

Mögliche Begegnung

Leipzig 1747: In einer Feierstunde wird der Thomas-Kantor Joh. Sebastian Bach in die „Societät der musikalischen Wissenschaften“ aufgenommen. Ehrengast ist der eigens aus London angereiste Georg Friedrich Händel, der im Anschluss den Kollegen zu einem Essen bittet. Der Beginn eines geistreich-hitzigen Schlagabtauschs...

Der Ausgangspunkt der Komödie ist reine Fiktion: Die persönliche Begegnung zwischen dem geschätzten Komponisten und verdienten Thomas-Kantor Bach und dem berühmtesten und bestbezahlten Musiker seiner Zeit, Georg Friedrich Händel, hat – trotz zahlreicher, unbestreitbarer Parallelen der Lebensläufe – im wahren Leben nie stattgefunden! Paul Barz‘ Komödie macht eine unmögliche Begegnung möglich: Das hitzige Treffen zweier Jahrhundertgenies als geistreich-witzige Utopie!