Stücke

Der Kredit

von Jordi Galceran
Regie: Frank-Lorenz Engel Bühne: Bettina Neuhaus

29.03.2018 - 06.05.2018

Der Kredit

Der Filialleiter der Bank blickt voller Stolz auf seine hübsch eingerichtete Existenz, mit allem, was für ihn dazuge­hört: Frau, Haus, Kind und sicherer Job. Doch just in dem Moment, in dem er sich ein bisschen zu sehr in seinem Büros­tuhl zurück­lehnt, taucht Anton Herberg auf, um einen Kredit zu beantra­gen; für den er aber nicht die nötigen Sicher­heiten mitbringt. Das Risiko ist dem Filialleiter zu hoch. Also: Antrag geprüft und abgelehnt! Anton Schmidt jedoch lässt sich nicht abwim­meln. Er hakt nach und pocht auf seine Vertrauenswürdigkeit. Doch damit kann er beim Kredit­ge­ber nicht punkten. Also eröffnet Anton ein Spiel um Geld und Glück: Bekommt er seinen Kredit nicht, dann sieht er sich gezwun­gen, mit der hübschen Frau des Filialleit­ers ein Verhält­nis zu begin­nen. Aufgelöst ruft dieser seine Frau an, um sie zu warnen, doch das geht völlig nach hinten los, denn seine Frau ist entsetzt darüber, dass sie ihm nicht mehr wert ist als ein Kredit über dreitausend Euro. Und so gerät das idyllis­che spießbürg­er­liche Privat-​und Beruf­sleben des Filialleit­ers plötzlich völlig aus den Fugen.

Kapriolen mit Juliette

Komödie von Eddie Cornwell
Regie: Michael Wedekind

10.05.2018 - 17.06.2018

Kapriolen mit Juliette

Urauf­führung

George, ein jungge­bliebener Oldie, hat seine junge Bekan­ntschaft Juliette, die er erst am Abend zuvor im Theater kennen­gel­ernt hat, zu sich nach Hause einge­laden. Zu seinem großen Erstaunen ergreift Juliette sofort die Initia­tive. Ohne Umschweife fängt sie an, mit ihm ungeniert zu flirten. Mal ist sie wild und ungestüm, dann wieder zahm und zerbrech­lich. George fühlt sich mit der Situa­tion ein wenig überfordert. Bis er den Spieß umdreht und sie vor Tatsachen stellt, die sie völlig aus der Fassung bringen.

Ein Abend voller Geheimnisse und Enthül­lun­gen nimmt seinen Lauf. Daraus entwick­elt sich ein turbu­lentes Spiel mit amüsan­ten Dialo­gen, unerwarteten Wendun­gen und einem überraschen­den Ausgang.

Spatz und Engel

Schauspiel mit Musik von Daniel Große Boymann & Thomas Kahry
Regie: Daniel Große Boymann, Bühne: Tom Grasshof

20.06.2018 - 24.06.2018

Spatz und Engel

Wieder­auf­nahme wegen des großen Erfolgs!

Nur für 5 Vorstel­lun­gen, sichern Sie sich die jetzt Ihre Karten.

(K)ein Leben in rosarot, von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt. Zwei der berühmtesten Diven des 20. Jahrhun­derts. Zwei der größten Chanteusen aller Zeiten. Zugle­ich zwei Frauen, wie sie gegen­sät­zlicher kaum sein könnten: hier die beherrschte, kühle Schön­heit aus preußisch-​bürgerlichen Milieu, die im Weimarer Inter­nat aufwächst; dort die leiden­schaftliche kleine Göre, die ihre Kindheit in einem Bordell in der Normandie verbringt. Spatz und Engel erzählt eine kaum bekan­nte Geschichte von zwei weltbekan­nten Ikonen des 20. Jahrhun­derts: der Liebe und Freund­schaft zwischen Marlene Dietrich und Edith Piaf. Vom ersten Kennen­ler­nen der beiden Diven Ende der 1940er Jahre über Auftritte in New York, Baden-​Baden oder Las Vegas bis zu Piafs verfrühtem Tod 1963 in Südfrankre­ich und Marlenes Rückzug in ihre Pariser Wohnung reicht der Bilder­bo­gen dieser überraschen­den Begeg­nung. Ein Theater­stück mit viel Musik, voller komis­cher, tragis­cher und berühren­der Momente.

Tratsch im Treppenhaus

Komödie von Jens Exler
Regie: Michael Koch

06.09.2018 - 14.10.2018

Tratsch im Treppenhaus

Dieter klaut im Haus die Brötchen, Hanne Knoop verdi­ent sich ein saftiges Zubrot durch Unter­ver­mi­etung, Hauswirt Schlachter­meis­ter Tramsen verwurstet Katzen­fut­ter – behauptet Meta Boldt. Nichts als Unruhe stiftet die Klatschsüchtige mit ihren üblen Nachre­den unter den Nachbarn. Tagein, tagaus spioniert sie den Bewohn­ern hinter­her, kriegt, was sie an Neuigkeiten aufschnappt, in den falschen Hals und alles geht drunter und drüber. Seinen Höhep­unkt erreicht das Chaos in der Gerüchteküche als Meta Boldt im Mietshaus herumgeis­tert um herauszufinden, wer mitten in der Nacht vom Ball des Kaninchen­zuchtvere­ins heimkehrt. Mit wem poussiert eigentlich die hübsche Heike, die bei Frau Knoop in der zweiten Etage einge­zo­gen ist und der es spielend gelingt, ihre Verehrer um den kleinen Finger zu wickeln? Und was ist mit Schlachter­meis­ter Tramsen, der versucht, Heike mit einer Dauer­wurst auf die Pelle zu rücken? Aber auch Herr Brummer, Steuerin­spek­tor im Ruhes­tand, sein Neffe Dieter und ein gewisser Herr Seefeldt liefern Meta Boldt aller­lei Grund zu den wildesten Speku­la­tio­nen. Am Schluss ist der Hausfrieden dann wieder­hergestellt, denn die Mieter sind sich einig: bei ihnen kann das Plapper­maul mit ihren Treppen­haus­tratschereien nicht mehr landen, sie lassen sich von der Frau mit dem losen Mundw­erk mit ihren zusam­men­gereimten Halbwahrheiten nicht mehr gegeneinan­der ausspielen.

Chaos auf Schloss Haversham - The Play That Goes Wrong

Komödie von Henry Lewis, Jonathan Sayer & Henry Shields
Regie: Claus Helmer

18.10.2018 - 18.11.2018

Chaos auf Schloss Haversham - The Play That Goes Wrong

Mord auf Schloss Haver­sham heißt das Stück, das eine ambition­ierte kleine Amateurthe­ater­gruppe aufführen will. Ein klassis­ches, englis­ches Krimi­nal­stück in ländlicher Abgeschieden­heit mit famil­iären Verstrick­un­gen, korrupten Polizeibeamten, loyal-​verschwiegenen Dienern und äußerst widri­gen Wetterbe­din­gun­gen. Doch bei der Aufführung geht einfach alles schief: Türen lassen sich nicht öffnen, Requi­siten sind nicht an ihrem Platz, Dialoge laufen in der falschen Reihen­folge ab und Schaus­pieler werden bewusst­los geschla­gen. Doch so britisch steif das Krimi-​Stück auch ist, oder wie gnaden­los die Auftritte der einzel­nen Akteure auch danebenge­hen, das Wichtig­ste ist: Haltung bewahren und sich nur ja nichts anmerken lassen. The Show must go on!