Stücke

DIE NIERE

Komödie von Stefan Vögel
Regie: Frank-Lorenz Engel

14.02.2019 - 24.03.2019

DIE NIERE

Kathrin braucht eine neue Niere. Ihr Ehemann, der erfol­gre­iche Architekt Arnold, hat dieselbe Blutgruppe. Ist er bereit, zu spenden? Er zögert gerade so lang um Kathrin zu enttäuschen. Sie verzichtet auf seine Niere. Als beider Freund Götz sich sofort bereit erklärt, als Spender einzus­prin­gen, bricht ein regel­rechter Kampf um die Niere aus. Sowohl Diana, Götz‚ Ehefrau als auch Arnold fühlen sich übergan­gen. Sind die Ehen der beiden Paare wirklich so in Ordnung wie sie bislang schienen? Die Niere deckt so manch verbor­gene Herzen­san­gele­gen­heiten auf und in den Ehen beider Paare werden Risse deutlich, die sicher­lich nicht mit einer kaput­ten Niere ihren Anfang genom­men haben. Eines ist jedoch sicher: Stefan Vögel’s Komödie geht nicht nur an die Nieren, sondern auch ans Herz. Und die Lachmuskeln werden beansprucht, bevor man seinem Partner die alles entschei­dende Frage stellt: Liebling, würdest du mir deine Niere spenden?

Zweifel

von John Patrik Shanley
Regie: Peter Kühn

28.03.2019 - 05.05.2019

Zweifel

Ausgeze­ich­net mit

Pulitzer Prize for Drama

Tony Award for Best Play

Schwester Aloysius leitet despo­tisch eine kirch­liche Schule, an der der sympa­this­che und beliebte Vater Flynn als Lehrer arbeitet. Mit seinen moder­nen Ansichten ist er der Schullei­t­erin ein Dorn im Auge. Als die junge und naïve Schwester James, die ebenfalls dort unter­richtet, ihr von Flynns freund­schaftlichem Umgang mit dem farbigen Schüler Donald Muller berichtet, ist ihr Misstrauen geweckt. Obwohl ihr Beweise fehlen, bezichtigt Schwester Aloysius Vater Flynn des Missbrauchs. Er streitet alles ab, sie sucht obses­siv nach Hinweisen. Zwischen beiden hin-​und hergeris­sen befindet sich die leicht zu verun­sich­ernde Schwester James, die nach und nach zum Spiel­ball in einem erbit­terten Kampf um die „Wahrheit“ wird. „Doubt“ (so der Originalti­tel) feierte im Jahr 2005 sensa­tionelle Erfolge am Broad­way. Das Stück erhielt neben zahllosen weiteren Ausze­ich­nun­gen den renom­mierten Pulitzer-​Preis und den Tony-​Award. Zweifel (Doubt) ist ein Stück von heute. Es ist ein Stück über Rassen­prob­lematik und Bildungsmis­ere, über Gleich­berech­ti­gung und den Kampf der Geschlechter. Es ist ein Stück über Homosex­u­al­ität und Homopho­bie. Über den Missbrauch Schutzbe­fohlener, über Misstrauen und blindes Vertrauen. Ganz sicher ein Stück über die Kirche und auch über die Welt nach dem 11.September. Die geradezu inquisi­torische Art und Weise, in der Schwester Aloysius ihren einmal geschöpften, äußerst vagen Verdacht verfolgt, ihn schließlich „bestätigt“ sieht und in Konse­quen­zen münden lässt, erinnert auch an den Verlust bürger­licher Freiheiten und rechtsstaatlicher Garantien im vorge­blichen Kampf gegen den Terror. In jedem Fall hat John Patrick Shanley mit seinen Fragen über den Umgang mit Verdacht, Schuld und Verurteilung ein intel­li­gentes und provokantes Stück vorgelegt.

GELIEBTER JACQUES… OFFENBACH, DEN KENNEN SIE DOCH!

Eine musikalische Komödie von Roger Defossez
Regie: Rainer Lewandowski

09.05.2019 - 16.06.2019

GELIEBTER JACQUES… OFFENBACH, DEN KENNEN SIE DOCH!

Deutsche Fassung von Alex Freihart & Carl Trautmann

Zum 200. Geburt­stag von Jaques Offenbach!

Jacques Offen­bach ist bekannt für Melodien, die einem sofort ins Ohr und dann nicht wieder aus dem Kopf gehen – und selbst wer mit Operette sonst wenig am Hut hat, kann sich der roman­tisch schwin­gen­den Bacarole oder dem mitreißen­den Rhyth­mus des Cancans aus „Orpheus in der Unter­welt“ schwer entziehen. Den 200. Geburt­stag des Kompon­is­ten feiert das Fritz-​RémondTheater in dieser Spielzeit mit einem musikalis­chen Offenbach-​Abend der ganz beson­deren Art. Der Autor des Stücks, Roger Defos­sez, beschreibt es folgen­der­maßen: ein Freund kam mit der Bitte auf ihn zu: „Ich brauche ein richtiges Stück… nicht nur so ein Potpourri.“ – für die japanis­che Schaus­pielerin Kozuki Noboru, die ihrem Publikum das Werk von Offen­bach in kleiner Beset­zung nahebrin­gen wollte. Daraus entstand die Idee die Operette „Pariser Leben“ – für die der Maestro immer­hin 4 Bühnen­bilder, 40 Mitwirk­ende, 200 Kostüme und ein Orchester einplant – mit einem Ensem­ble von nur 5 Schaus­piel­ern, einem Pianis­ten und einer gehöri­gen Menge Humor, Esprit und künst­lerischer Freiheit in eine „Bühnen­gar­darobe“ zu verlegen. Offenbach’s Enkel sagte nach dem Besuch einer Vorstel­lung, sein Großvater hätte sich sicher sehr über das Stück gefreut, in dem alles wiederzufinden sei, was er auf der Bühne liebte: „Witz, das gewisse Augen­zwinkern, das Spiel im Spiel und diese verrück­ten szenis­chen Situationen.“

GOGOL UND MÄX

Musikalische Clownereien im Concerto Humoroso
Regie:

20.06.2019 - 23.06.2019

GOGOL UND MÄX

25 Jahre Jubiläumstournee

Wenn im ehrwürdi­gen Theater­saal klassis­che Musik erklingt und sich das Publikum vor Lachen und Staunen kaum auf den Stühlen halten kann, dann sind die Musikkomiker Gogol & Mäx am Werk. Was für ein Glück fürs Publikum, dass Maestro Gogol, dieser eitle Tasten­löwe alter Schule, vor 25 Jahren und über 2500 Theat­er­aben­den im In-​und Ausland, den genial-​anarchischen Erzkomö­di­anten Mäx als seinen persön­lichen Orches­ter­di­ener engagiert hat. Gut zwei Dutzend Instru­mente und ihre musikalis­chen und artis­tis­chen Lieblingsszenen haben die Publikumsverza­uberer im Gepäck. Zwei herzer­frischende Stunden größter Heiterkeit und Freude über und mit zwei Großmeis­tern des musikalis­chen Lachthe­aters sind garantiert. Zum krönen­den Abschluss der Spielzeit – außer­halb des Abonnement­pro­gramms – gastiert das Duo und nur für kurze Zeit auf seiner Jubiläums-​Europa-​Tour am Fritz Rémond Theater im Zoo und ist zum ersten Mal in Frank­furt zu sehen.