Schauspieler


Aikele, Lutz

Aikele, Lutz

Lutz Aikele wurde 1980 in Reutlingen geboren.

Von 2000-03 absolvierte er seine Schauspielausbildung an der „Neuen Münchner Schauspielschule Ali Wunsch-König“ und war danach sechs Jahre lang festes Ensemblemitglied der „Neuen Bühne Senftenberg“, die 2005 zum „Theater des Jahre“ gewählt wurde.

Dort spielte er neben zahlreichen Hauptrollen unter anderem die Titelrolle in Sewan Latchinians Erfolgsinszenierung „Faust I und II“ (Nominierung für den „Deutschen Theaterpreis 2008“) und erhielt den „Förderpreis der Spielzeit 07/08“.

Seit 2011 lebt Lutz Aikele freischaffend in Berlin und erhielt ein Stipendium für das „Internationale Forum der Berliner Festspiele / Theatertreffen 2011“. Außerdem geht er u.a. Gastengagements am „Theater unterm Dach, Berlin“ und den „Schöller-Festspielen“ nach und ist als Schauspieler auch in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen tätig.

 

Arndt, Ines

Arndt, Ines

Ines Arndt besuchte die Bielefelder Fachoberschule für Gestaltung, machte eine Ausbildung zur Technischen Zeichnerin und ließ sich schließlich durch Privatunterricht zur Schauspielerin ausbilden. Nach einem ersten Engagement beim Kammerspielkreis in Lübeck war sie für sechs Jahre fest am Stadttheater Bremerhaven, u. a. als Ophelia in „Hamlet“ und

als Alkmene in „Amphitryon“, und für weitere vier Jahre am Stadttheater Hildesheim, wo Orsina in „Emilia Galotti“ und Desdemona in „Othello“ zu Lieblingsrollen wurden. Seit 1995 ist sie freischaffend tätig, spielte wiederholt am Fritz Rémond Theater u. a. in „Warte bis es dunkel wird“, „Stepping out“, „Harold und Maude“, „Der Fall Furtwängler“ und „Top Dogs“, war an der Komödie Frankfurt in „Was dem einen recht ist...“, "Ein Schlüssel für zwei" und in „Genug ist nicht genug“ zu sehen. Sie gastierte weiter am Théâtre des Capucins in Luxemburg in „Die bösen Köche“ von Günther Grass und stand als die Guten Werke im „Jedermann“ auf den Freilichtbühnen der Burgfestspiele Dreieichenhain und der Festspiele Heppenheim.

 

Atzwanger, Iris

Atzwanger, Iris

 

Iris Atzwanger

schloss ein medizinisch-technisches Studium mit Diplom ab und ließ sich an der Schauspielschule des Landestheaters Innsbruck ausbilden. Es folgten Festengagements an den Städtischen Bühnen Regensburg, am Landestheater Salzburg, am Theater Dortmund und am Staatstheater Wiesbaden, wo sie nun seit 2004 als Gast beschäftigt ist, sowie Verträge u.a. am Stadttheater St. Gallen und bei den Festspielen Oppenheim. Sie spielte so wunderbare Rollen wie die Elisabeth in Schillers „Maria Stuart“, Hedda in Ibsens „Hedda Gabler“, Elektra in der „Orestie“, Lady Macbeth, Viola in Shakespeares „Was ihr wollt“, Titania und Hermia in „Ein Sommernachtstraum“, Ines in Reza’s „Drei Mal Leben“ und Jenny in der „Dreigroschenoper“. Dabei arbeitete sie mit renommierten Regisseuren wie David Mouchtar-Samorai, Konstanze Lauterbach, Amélie Niermeyer, Manfred Beilharz oder Daniel Karasek. An der Frankfurter Komödie war sie als Teresa Phillipps in Ayckbourns „Die bessere Hälfte“ und als Mary Smith in Ray Cooneys "Lügen haben junge Beine" zu sehen. Im Fritz Rémond Theater war sie in Shakespeares "Verlorene Liebesmüh" und zuletzt in "Loriots Dramatische Werke" zu sehen.

 

Balder, Hugo Egon

Balder, Hugo Egon

 

Hugo Egon Balder

Der am 22. März 1950 in Berlin-Schöneberg geborene Hugo Egon Balder ist ein Garant für unangepassten Humor. Ob als Moderator und Produzent von Erfolgssendungen wie „Alles nichts, oder?!“ und „Genial Daneben“ oder als Comedian auf der Theaterbühne – stets trifft er den Geschmack seines Publikums.

Nach der Schauspielausbildung bei der berühmten Else Bongers, die u.a. auch Hildegard Knef, Günter Lamprecht und Götz George unterrichtete, war Hugo Egon Balder von 1973-1979 als festes Ensemblemitglied des Schiller Theaters in Berlin engagiert. Bereits 1985 stand der Schauspieler neben Harald Schmidt als Mitglied des Kabarett-Ensembles des renommierten Düsseldorfer „Ko(m)mödchens“ auf der Bühne.

Seine Vielseitigkeit stellte er außerdem in den frühen Tagen des Privatfernsehens als Moderator der RTL-Show „Tutti Frutti“ unter Beweis. Als TV-Produzent war der Wahlkölner zwischen 1993–1998 unter anderem für die Kult-Sendung „RTL Samstag Nacht“ verantwortlich. Später wechselte er seinen Haussender und begeistert seitdem regelmäßig mit seinen Formaten auch bei SAT.1 ein Millionenpublikum.

Mit „Sei lieb zu meiner Frau“ spielt Hugo Egon Balder bereits zum zweiten Mal in einer Komödie von René Heinersdorff. In „Die Nummer des Jahres“ bewies er 2007 neben Jenny Jürgens, Marianne Rogée, dass er auch auf der Theaterbühne nichts von seiner Bissigkeit und seinem humoristischen Timing verloren hat. Hugo Egon Balder eröffnete vor kurzen seine neue Rock´n Roll Kneipe „Zwick“ am Hamburger Kiez.

 

Baptist, Maria

Baptist, Maria

Geboren wurde die Pianistin Maria Baptist in Ostberlin, wollte zunächst klassische Konzertpianistin werden, hörte mit 15 Jahren heimlich Platten von Dave Brubeck und Keith Jarrett. Den Mauerfall nutzte sie, um in der Jazzhauptstadt New York zu leben und bei Maria Schneider zu studieren. Erfolgreiche Teilnahmen an internationalen Klavier- und Improvisationswettbewerben und Konzerte in ganz Europa, USA, Südafrika und Hong Kong folgten. 

Mit 25 Jahren kehrte sie zurück ins sich wandelnde Berlin, wurde zur Jazzpianistin, die Klassik spielen kann, zur Musikprofessorin, die es versteht, ein Jazztrio zum Kochen zu bringen. Nicht nur den Trance-Flow auf den 88 Tasten beherrscht Maria Baptist, sondern auch mit Impulsivität am Pult ein Jazz Orchester zu dirigieren. An der Musikhochschule "Hanns Eisler Berlin" ist Maria Baptist Professorin für Komposition & Improvisation.

Im Jahr 2011 leitet sie als erste Frau das Bundesjugendjazzorchester mit ihren Kompositionen. Dem ging eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Orchestern wie der Reykjavik Bigband, der "hr Bigband", dem Budapest Jazz Orchestra, der NDR Bigband und vielen anderen voraus.

 

Bechmann, Kristina

Bechmann, Kristina

begann ihre Schauspielausbildung 2003 an der Genzmer Schule in Wiesbaden und schloss 2006 an der German Musical Academy in Osnabrück mit Schwerpunkt Schauspiel und Tanz ab. Es folgten Engagements bei den Sommerfestspielen in Heppenheim, wo sie u.a. mit Jörg Pleva und Michael Hinz in „Sonny Boys“ auf der Bühne stand. In Berlin spielte sie im Rahmen eines 3-monatigen Schauspielseminars unter der Leitung von Elke Petri und Veronika Nowag-Jones auf einer Kleinkunstbühne, bis sie 2009 ihren ersten Film „Kinder des Sturms“ mit Felicitas Woll und Wotan Wilke-Möhring drehte.

Es folgten zahlreiche Kleindarsteller-Einsätze für TV, Kino und Werbung.

Zuletzt drehte sie mit Dennis Quaid und Ben Foster im amerikanischen Science-Fiction-Kinofilm „Pandorum“.

Zudem eröffnete sie als Schauspielerin und Choreographin MADAME TUSSAUDS Berlin und inszeniert seit über 10 Jahren weltweit Musicals und Theaterstücke für ein großes deutsches Ferienunternehmen. Sie freut sich, nun das erste Mal im Fritz Rémond Theater mit Loriot auf der Bühne zu stehen.

 

Bollow, Maike

Bollow, Maike

 

Maike Bollow
die gebürtige Berlinerin ging nach dem Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover in ihr erstes Festengagement ans Staatstheater Hannover unter der Leitung von Ulrich Khuon. 
Nach achteinhalb Jahren entschied sie sich frei zu arbeiten. Zahlreiche Gastengagements an verschiedenen Theatern z.B. in Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf folgten. 
Parallel dazu begann ihre Fernsehkarriere mit der ZDF-Serie „Freunde fürs Leben“. 
Danach stand sie u. a. für Serienhauptrollen wie „Herzschlag - Das Ärzteteam Nord“ und „Notruf Hafenkante“ sowie große TV-Events wie z. B. der „Der Prinz von nebenan“ für SAT.1 vor der Kamera. 
Zu den jüngeren Projekten gehört die durchgehende Rolle der LKA Chefin im Tatort Hamburg an der Seite von Mehmet Kurtulus und Peter Jordan. 

 

Brandt, Volker

Brandt, Volker

Der Schauspieler und Synchronsprecher Volker Brandt wurde am 02. August 1935 in Leipzig geboren. Er absolvierte seine Ausbildung als Schauspieler an der Otto-Falchenberg-Schule in München und arbeitete mit Gustaf Gründgens.

Seit der in den 1970er-Jahren sehr erfolgreichen US-Fernsehserie "Die Straßen von San Francisco" fungiert Brandt in den deutschen Synchronisationen aller Filme des US-amerikanischen Schauspielers Michael Douglas als dessen Stimme. Außerdem synchronisierte er u. a. Paul Reiser in der Serie "Verrückt nach dir" und dem Spielfilm "Aliebs - Die Rückkehr"  sowie Lee Horsley in "Nero Wolfe"und Matt Houston. Auch für Hörspielproduktionen ist Volker Brandt tätig. Zwischen 1980 und 1983 sprach er in sechs Folgen der Hörspielreihe "Die drei ??" , zu deren beliebtesten Sprechern er bis heute gehört. Seit 2003 spricht er den Pater Brown in der gleichnamigen Hörspielreihe und den Inspektor Lestrade in verschiedenen Folgen der Sherlock -Holmes-Hörspielreihe des Studio Maritim.

Brandt ist nicht nur als (Synchron-)Sprecher bekannt, er trat auch vor der Kamera auf. So war er von 1980 bis 1985 der Berliner Tatort-Kommissar Walther und trat regelmäßig in den erfolgreichen Fernsehserien "Die Schwarzwaldklinik"  und "Das Traumschiff" auf.

Heute lebt er in München zusammen mit seiner Lebensgefährtin, der Schauspielerin Susanne Meikl, mit der er für das ehemalige Broadway-Bühnenstück "Columbo: Mord auf Rezept" auf der Bühne stand. 2006 übernahm er bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg die Rolle des "Vater Hillman" in dem Stück "Winnetou III."

 

Bronnen, Franziska

Bronnen, Franziska

wurde in Bamberg geboren. Ihr Vater ist der bekannte Schriftsteller und Dramatiker Arnolt Bronnen („Vatermord“).

Gleichzeitig mit dem Abitur schloss sie ihre Schauspielausbildung am Konservatorium von Linz/Donau ab. Nach mehreren Theaterjahren begann bald die Fernseharbeit. Sie spielte Hauptrollen in dem Fontane-Dreiteiler „Der Stechlin“, in der Serie „Jauche und Levkojen“, in „Erinnerung an einen Sommer in Berlin“, in mehreren „Traumschiff-Folgen“, in der „Schwarzwaldklinik“ und vielen anderen Produktionen.

Trotz dieser Fernsehverpflichtungen blieb sie dem Theater verbunden. Gastspiele an vielen Bühnen und Tourneen führten sie durch ganz Deutschland. (Lieblingsstücke waren u. a. „Geschichte vom Soldaten“, „Onkel Wanja“, „Geschichten aus dem Wienerwald“, „Die geliebte Stimme“). In Frankfurt gastierte sie bereits mehrmals an der Komödie, u.a. in „Indiskret“, „Früher oder später“ oder zuletzt in „Rache ist süß“ und am Fritz Rémond Theater begeisterte sie das Publikum an der Seite von Horst Tappert in „Der Spiegel“ sowie dem Klassiker „Und das am Montagmorgen“.

Neben Theater und Fernsehen ist Franziska Bronnen eine gesuchte Stimme für Hörbücher und Lesungen, die sie mit Leidenschaft rezitiert.

Bei ihren Lesungen legt sie ihren Schwerpunkt auf Texte von Stefan Zweig, Krimiklassiker wie Edgar Allen Poe, Ambrose Bierce und Ronald Dahl oder Science-Fiction-Erzählungen von Ray Bradbury. Sie liebt Lyrik von Inge Müller und Gertrud Kolmar, und „Traumgedichte“. Sie tourt aber auch mit Erinnerungen von Emilie Schindler („Schindlers Witwe“) oder A. R. Gurney’s Briefroman „Love Letters“.

 

Dietrich, Nick-Robin

Dietrich, Nick-Robin

Nick-Robin Dietrich wurde am 23.09.1985 in Genf geboren und ist in der Nähe von Nürnberg aufgewachsen. Nach seinem Abitur folgte ein Schauspielstudium an der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz, welches er 2011 abschloss. In den letzten Jahren spielte er u.a. den Sebastian aus "Was Ihr Wollt" bei Gerhard Willert, den Mogli in Dominik Günthers "Das Dschungelbuch", sowie den Professor in Peter Wittenbergs Inszenierung von "Der Streit" am Landestheater Linz. Im Dschungel Wien war er ebenfalls als Mogli zu sehen. Er wirkte außerdem in dem, mit der „König Ludwig Trophy“ ausgezeichneten Werbespot „Joyful Ages“ von Thomas Beyerlein und dem Kurzfilm „So wie dir dein Kaffee“ der Fachhochschule Hagenberg unter der Regie von Lisa Hager mit. 2012 spielte er erstmals am Theater an der Effingerstraße in Bern und dem Sommertheater Winterthur. In Frankfurt war er zuletzt in der Komödie "Lügen haben junge Beine" zu sehen. Nun freut er sich sehr, zum ersten Mal im Fritz Rémond Theater auf der Bühne zu stehen.

 

Eisenkolb, Susanne

Eisenkolb, Susanne

absolvierte ihre Ausbildung als Stipendiatin am Studio des Theaters an der Wien. Ihre Gesangsstudien perfektionierte sie in Amerika bei dem New Yorker Prof. Oren Brown, bei Hildegard Foren und Prof. Michael Dixon. Danach war sie in Cats und bei der Uraufführung von The Black Rider am Thalia Theater Hamburg zu sehen. Nach Engagements in Innsbruck, Wien und Basel sowie ihrer Interpretation der Chaja in Sobols Ghetto- Inszenierung spielte sie Hauptrollen in diversen Musicals wie u. a. in My Fair Lady, Singin' in the rain, Anything Goes und die Sandy in Grease an den Vereinigten Bühnen Wien. Weitere Engagements führten sie an das Nationaltheater Mannheim, das Schauspiel Essen, das Deutsche Theater München sowie an das Wiener Burgtheater und nach Salzburg zu den Festspielen. Sie arbeitete u. a. mit bekannten Regisseuren wie Robert Wilson, Joshua Sobol, Jérome Savary und Jürgen Flimm zusammen. Für ihre Darstellung der Gypsy Rose Lee in Gypsy am Berliner Theater des Westens erhielt sie den deutschen Musicalpreis IMAGE. Zudem hat sie in diversen Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera gestanden, u. a. in der populären ZDF/ORF-Serie Spiel des Lebens in der Hauptrolle als Julia Seidenberg sowie in verschiedenen Serien wie alphateam, Nicht ohne meinen Anwalt, Für alle Fälle Schwester Stefanie oder Helicops. Sie hat als Moderatorin für diverse Sender gearbeitet, verschiedene Solo-Programme auf Tourneen in Europa und Brasilien gezeigt sowie eine Reihe von Konzerten und Lesungen gegeben. 2010 trat sie u. a. in Kopenhagen in der Gala The Life of Frank Sinatra zusammen mit dem dänischen Radiosymphonieorchester auf.

 

Fieber, Pavel

Fieber, Pavel

 

wurde in der Tschechoslowakei geboren, wuchs in Bayern und Wien auf und absolvierte seine Schauspielausbildung am renommierten Max-Reinhardt-Seminar sowie ein Gesangstudium an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Engagements als Schauspieler und Regisseur führten ihn u. a. an die Städtischen Bühnen in Lübeck, Mainz, Wuppertal, Bonn, Dortmund und Bremen, an die Staatstheater Karlsruhe, Darmstadt und Saarbrücken, ans Schauspielhaus Düsseldorf, die Staatsoper Hannover, das Theater des Westens in Berlin, sowie zuletzt ans Staatstheater am Gärtnerplatz in München und das Volkstheater Wien. Er spielte fast alle Rollen seines Faches, auch in der Operette und im Musical, u.a. Hamlet, Petrucchio in „Der Widerspenstigen Zähmung“, George in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“, Graf Danilo in „Die lustige Witwe“ und über 1500 Mal Prof. Higgins in „My Fair Lady“. Pavel Fieber arbeitete auch für Film und Fernsehen und stand u.a. für „Tatort“, „SOKO“, „Mama und Papa“ oder „Frühstück zu viert“ vor der Kamera. Als Intendant leitete er das Ulmer Theater und das Pfalztheater Kaiserslautern, als Generalintendant das Badische Staatstheater Karlsruhe, war viele Jahre im Vorstand der Intendantengruppe, Künstlerischer Leiter der Luisenburg-Festspiele Wunsiedel und Intendant der Burgfestspiele Mayen. Er blickt inzwischen auf über 100 Inszenierungen in Schauspiel, Oper und Musical zurück, u.a. „Wozzeck“, „Carmen“, „Boris Godunow“, „Le Nozze di Figaro“ und „Cardillac“. An der Komödie Frankfurt sah man ihn in „Einmal Sonne für zwei“ und zuletzt als Henry Higgins in „My Fair Lady“. Im Fritz Rémond Theater inszenierte er  „Acht Frauen“.

 

Filzen, Katrin

Filzen, Katrin

Katrin Filzen ist in Lissabon geboren und in München aufgewachsen, hier und in London (an der Webber Douglas Academy of Dramatic Art) hat sie ihre Ausbildung gemacht, in beiden Städten spielte sie auch Theater.

1997 übernahm Katrin Filzen die durchgehende Rolle MEIKE PORT in der ARD-Fernsehserie MARIENHOF.

Das war der Start für viele weitere Rollen in Serien (SOKO 5113, UM HIMMELS WILLEN, FAMILIE SONNENFELD, IN ALLER FREUNDSCHAFT, EIN FALL FÜR ZWEI, TYPISCH SOPHIE,...) und TV-Movies (PAPS, VERSPRECHEN HÄLT MAN; SCHWER VERKNALLT, TATORT: KINDERLAND,...)

Gerngesehen ist Katrin auch in Märchenverfilmungen wie KÖNIG DROSSELBART oder DIE GÄNSEMAGD.

Und Alexander Sokurov engagierte sie als GRETCHENS MAGD für seinen in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichneten FAUST-Film.

2007 machte Katrin Filzen wieder einen Abstecher ans Theater und spielte an den Hamburger Kammerspielen die weibliche Hauptrolle HELEN (mit Bjarne Mädel) in Neil LaButes FETTES SCHWEIN unter der Regie von Kai Wessel. Für die Tourneeproduktion des Euro Studio Landgraf übernahm sie 2008/2009 wiederum die HELEN, diesmal an der Seite von Martin Lindow. Die Kritik fand, sie gestalte die Helen mit „unsäglicher Zartheit und Feinfühligkeit“, mit „wunderbarer Selbstverständlichkeit“ und „beängstigend authentisch“.

 

Fricke, Peter

Fricke, Peter

... ist Berliner mit bayerischer Mutter. Nach seiner Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München waren seine Bühnenstationen Frankfurt, Köln und ab 1964 für fast zehn Jahre das Bayerische Staatsschauspiel, wo er die großen Rollen des klassischen Repertoires spielte (Auszeichnung: Staatsschauspieler).

Ab 1973 gab es Gastspielrollen in Berlin, Hamburg, Wien, Zürich, Düsseldorf und wieder in München.

Trotz seiner zahlreichen Theaterengagements fand Fricke Zeit fürs Fernsehen zu drehen: Seit Anfang der 60er-Jahre spielte er in mehr als 120 TV-Produktionen prägnante und oft zwielichtige Rollen in Krimireihen wie "Der Kommissar“, „Der Alte“, „Derrick“, „SOKO“, „Krimistunde“ oder „Tatort“.

Er stand für Rainer Erlers Mehrteiler „Das blaue Palais“ vor der Kamera, spielte Schulze-Boysen in „Die rote Kapelle“, den Tempelherrn in „Nathan der Weise“ und den Sohn in Heinz Rühmanns letztem Spielfilm „Oh Jonathan“, um nur einige zu nennen.

Außerdem hegt Peter Fricke eine Liebe zum Musiktheater: Er übernahm die Rolle des Herzog Albrecht in Carl Orffs „Die Bernauerin“ an der Oper Zürich, in München und Nürnberg und arbeitete mit Rafael Kubelik und Lorin Maazel. August Everding engagierte ihn als Sprecher für seine Osterkonzerte im Prinzregententheater.

Zudem war er der Erzähler in Strawinskys „Ödipus“ (Gasteig) und der Teufel in „Die Geschichte vom Soldaten“ im Cuvilliés-Theater, München.

In der Alten Oper Frankfurt sprach er „Peer Gynt“, am Berliner Theater des Westens und am Deutschen Theater München stand er 156 Mal als Higgins in „My Fair Lady“ auf der Bühne. Daneben hat er eine eigene Hörbuchreihe (bunuel-guenwald bei Monarda) und tourt mit Lesungen im In- und Ausland (Norwegen, Schweiz, Frankreich und Italien). 2008 bekam er den Hörbuchpreis für seine Beteiligung an „Die Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiss und 2010 für „Chronik der Gefühle“.

Sein neuestes Hörbuch ist „Shakespeare for Lovers“. Für „Die fabelhafte Welt der Amélie“, Lars von Triers „Dogville“ und „Manderlay“ sprach er die deutsche Erzählerstimme ein.

Am Fritz Rémond Theater spielte Peter Fricke zuletzt in „Mörderische Phantasien“

 

Gabriel, Gudrun

Gabriel, Gudrun

 

Gudrun Gabriel

Wurde in Graz, Österreich, geboren. Nach ihrer Ausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien folgten Engagements u.a. bei den Salzburger Festspielen, am Schillertheater und an der Freien Volksbühne Berlin, am Residenztheater in München, Staatstheater Stuttgart, Düsseldorfer Schauspielhaus, Stadttheater Bern, Schauspielhaus Zürich, der Komödie im Bayerischen Hof München und der Komödie Frankfurt.

Sie spielte z.B. die Prinzessin in „Torquato Tasso“ und Goethes Iphigenie, die Celimène in „Der Menschenfeind“, Olga in „Drei Schwestern“, Blanche in „Endstation Sehnsucht“, Frosine in „Der Geizige“, die Daja in „Nathan der Weise“ unter Regisseuren wie Hans Hollmann, Benjamin Korn, Martin Gelzer, Boy Gobert, Folke Braband und Peter Kühn.

Sie drehte zahlreiche Kino- und TV-Produktionen wie „Der Zauberberg“, „Doktor Faustus“, Bella Block“, „Polizeiruf 110“, Dieter Wedels „Wilder Westen inklusive“, oder die Verfilmung der „Klemperer Tagebücher“.

Sie stand wiederholt bei den Festspielen Heppenheim auf der Bühne, u.a. als Léonida in „Das Sparschwein“, und war am Fritz Rémond Theater in „Dreimal Leben“, „Freunde zum Essen“, „Acht Frauen“ und „37 Ansichtskarten“ zu sehen.

 

Gelzer, Martin

Gelzer, Martin

 

 

Martin Gelzer

Ist gebürtiger Schweizer und erhielt seine Ausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien. Engagements als Schauspieler führten ihn u.a. an die Vereinigten Bühnen Graz, die Staatstheater Stuttgart und Darmstadt, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Thalia Theater Hamburg, das Renaissancetheater Berlin, das Stadttheater Bern und das das Schauspielhaus Zürich, daneben an die Festspiele in Bad Hersfeld und Schwäbisch Hall. Er war Dozent für Schauspiel an der Hochschule für Theater in Bern, begann zu der Zeit auch zu inszenieren, und war danach sechs Jahre Oberspielleiter am Stadttheater Hildesheim. Als Gast inszenierte er auch am Ernst Deutsch Theater in Hamburg und bei den Festspielen in Heppenheim.

Im Fritz Rémond Theater stand er u.a. als Major Arnold in „Der Fall Furtwängler“, als Heisenberg in „Kopenhagen“, als Gerichtsrat Walter in „Der zerbrochene Krug“ und als Robert Mohr in „Die weisse Rose“ auf der Bühne. Ausserdem inszenierte er hier Goldonis „Mirandolina“.

 

Goedecke, Fabian

Goedecke, Fabian

wurde 1978 in Hanau geboren. Nach dem Abitur absolvierte er ein 3-jähriges Schauspielstudium an der Theaterakademie in Köln, das er mit Diplom abschloss.

Seitdem trat er in zahlreichen Theaterinszenierungen auf; so spielte er u.a. in „Ladies Night“, „Männerhort“, „Othello – True Love“, „Endlich allein“, „In jeder Beziehung“,

„Geschichten von Mama und Papa“ und „Der Blaue Engel“. Dabei gastierte er an den verschiedensten Bühnen in ganz Deutschland, z.B. am Theater am Kurfürstendamm in Berlin, in der Komödie im Bayerischen Hof in München, im Winterhuder Fährhaus in Hamburg, am Grenzlandtheater in Aachen, dem Contra-Kreis-Theater in Bonn, dem Theater an der Kö in Düsseldorf und dem Theater am Dom in Köln. Auch in der Komödie in Frankfurt war Fabian bereits zu sehen. Er spielte in der Erfolgskomödie „Endlich allein“ an der Seite von Prof. Claus Helmer.

Neben seiner Bühnentätigkeit steht er auch immer wieder vor der Kamera und übernahm Rollen in TV-Serien wie „Sturm der Liebe“, „Lindenstraße“, „Verbotene Liebe“ (alle ARD), „Broti & Pacek“ (SAT1) und „Nesthocker – Familie zu verschenken“ (ZDF).

Außerdem verleiht Fabian seine Stimme als Sprecher in diversen Hörfunkproduktionen und Hörspielen.

Zuletzt war er im Fritz Remond Theater in „Der Diener zweier Herren“ zu sehen.

 

Hajek, Jens

Hajek, Jens

Der in Düsseldorf lebende Schauspieler Jens Hajek war bisher unter anderem in Krefeld, Stuttgart, Köln, Essen, Bonn, und natürlich immer wieder in seiner Heimatstadt Düsseldorf an der Komödie engagiert.

Er ist Mitglied des Krefelder Impro-Ensembles „Freispiel“ und geht gerne und regelmäßig auf Theatertourneen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz,; z.B. mit Strindbergs „Der Vater“, Alan Ayckbournes „Die bessere Hälfte“ oder gemeinsam mit Martin Armknecht und Bernhard Bettermann in der französischen Komödie „Mit Engelszungen“.
Auch im Fernsehen konnte man ihn in mehreren Produktionen von ARD, ZDF, RTL und SAT1 sehen. In der Komödie Frankfurt war er bereits mehrfach zu Gast, und nach „Ein Haus am See“ freut er sich nun auf „den Komödienklassiker schlechthin“ am Fritz Remond Theater.

 

Hammacher, Christiane

Hammacher, Christiane

Christiane Hammacher

ihre ersten Engagements führten sie nach Bern, Oberhausen, Luzern und schließlich für acht Jahre ans Düsseldorfer Schauspielhaus. Dort arbeitete sie mit Regisseuren wie Jean-Pierre Ponnelle, Erwin Axer und Karl Heinz Stroux. Anschließend ging sie für zehn Jahre nach München an die Kammerspiele und arbeitete u.a. mit Dieter Dorn, Benno Besson, Ernst Wendt und Johannes Schaaf. Inzwischen ist sie freiberuflich tätig, spielte über 200 Mal mit Johannes Heesters das 2-Personen-Stück „Casanova auf Schloß Dux“, in der Frankfurter Komödie mit Alexander May und Karl-Heinz von Hassel „Eine gute Partie“ und war im Fritz Rémond Theater in „Der eingebildete Kranke“ zu sehen, sowie mit Gunnar Möller in „Laura und Lotte“, „Fisch zu Viert“, „Loriots dramatische Werke“, „Süßer die Glocken“, „Verzauberter April“ und „Das Haus am See“. Sie arbeitet auch immer wieder fürs Fernsehen, stand u.a. mehrfach für „Der Alte“, „Derrick“ und „Tatort“ vor der Kamera. Nach über 30 Jahren in München war der Umzug nach Berlin vor 4 Jahren ein echtes Lebenselixier. Und immer wieder freut sie sich auf die Wochen in Frankfurt.

 

Hansen, Julia

Hansen, Julia

Julia Hansen wurde in Südindien geboren und wuchs bis zum 15. Lebensjahr in Somalia und Sambia auf. Sie studierte an der Essener Folkwang Hochschule Schauspiel, Gesang und Tanz. Erste Engagements führten sie an das Casa Nova Theater Essen und das Stadttheater Bielefeld, wo sie u.a. die Titelrolle in My fair Lady sang. 1998 gewann sie den Ersten Preis des Brecht-Nachwuchs Förderwettbewerbs Tegernsee. Von 2000-2010 ging Julia Hansen als Schauspielerin ans Deutsche Theater Göttingen und war dort in verschiedenen großen Rollen zu sehen, zuletzt in der Titelrolle in Evita.

Sie nahm mehrere CDs unter eigenem Namen auf - von Björk über Cole Porter bis hin zu eigenen Jazzproduktionen - zuletzt mit Stilblüten Jazzstandards in deutscher Sprache und sang wiederholt mit dem Göttinger Symphonie Orchester Stücke aus Klassik, Pop und Musical. Mit The Three Sisters gründete sie ein charmant-swingendes Gesangstrio, dass, begleitet von Piano oder kleiner Bigband, amerikanische Klassiker im Stile der Andrews Sisters präsentiert.

In den letzten Jahren gastierte sie am Schlossparktheater Berlin, dem Staatstheater Darmstadt und dem Staatstheater Kassel. Im Herbst 2012 führte sie ein Engagement ans Ernst-Deutsch-Theater nach Hamburg.

Als Sprecherin ist sie seit mehreren Jahren im Rahmen von Lesungen, u.a. mit Christian Brückner und Heikko Deutschmann, sowie Hörbuchproduktionen, tätig.

 

Hecker, Christiane

Hecker, Christiane

In Baden bei Wien als Tochter eines Kapellmeisters und einer nicht minder musikalischen Mutter geboren, ist sie eindeutig genetisch vorbelastet. Und so debütiert sie, kaum aus den Windeln entwachsen, als hüpfender Sonnenstrahl und tanzendes Schneeflöckchen im Weihnachtsmärchen.

Es folgen Unterricht in klassischem Ballett und Jazz Dance, Abitur, Psychologiestudium sowie eine Ausbildung in Psychodrama, was mehr oder weniger folgerichtig in einem dreijährigen Schauspiel- und Gesangsstudium mündet. Das Ergebnis: u.a. Traumrollen wie die Antigone des Sophokles, Lucile in „Dantons Tod“ und Shakespeares Ophelia am Stadttheater Bonn, dem Staatstheater Saarbrücken und dem Schauspielhaus Wuppertal unter der Regie von Jürgen Flimm, George Tabori, Hans-Jörg Utzerath u.a..

Seit nunmehr sechzehn Jahren ist sie in ihrer Wahlheimat Köln, aber auch in Bonn, Bochum, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf freischaffend tätig. Zu ihren schönsten darstellerischen Herausforderungen zählen u.a. Lilian in „Happy End“ von Brecht/Weil, Laura in der „Glasmenagerie“ von Tennessee Williams, Getrud Deuter in Sternheims „Die Hose“ oder Mrs. Chasen in „Harald und Maude“.

Frankfurter Theaterzuschauern ist sie als Constanze in „Finden Sie, dass Constanze sich richtig verhält?“ und Dorothy in „Stepping out“ am Fritz Rémond Theater sowie als Mildred Roper in „Zwiebeln und Butterplätzchen“ an der Komödie in bester Erinnerung.

Wenn es sich zeitlich glücklich fügt, passt zwischen alle Theatereinsätze auch noch die eine oder andere Fernsehrolle wie beispielsweise in „Uns reicht das nicht“ (Regie:Jürgen Flimm), „Die Montagsfamilie“, „Die Partner“ oder „Familie Heinz Becker“.

 

Heinersdorff, René

Heinersdorff, René

René Heinersdorff

leitet das von ihm gegründete Theater an der Kö in Düsseldorf und ist Mitglied der Direktion des Theaters am Dom in Köln.

In Frankfurt sahen Sie zuletzt seine Inszenierung „Achterbahn“ von Eric Assous mit Alexandra Kamp und Volker Brandt im Fritz Remond Theater.

Seit 1985 spielt und inszeniert er an zahlreichen Theatern in Berlin, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Bonn, Frankfurt und Kiel.

Im deutschen Fernsehen war er durchgehend in den Serien „Eicherbergers besondere Fälle“ (ZDF) neben Walter Sedlmayr und Billie Zöckler, in „Drei Mann im Bett“ (ARD) neben Jochen Busse und Karsten Speck und in „Die Camper“ (RTL) neben Willi Thomczyk und Dana Golombek zu sehen sowie in zahllosen Episodenrollen deutscher Fernsehserien. Zuletzt drehte er mit dem Chiemgauer Volkstheater für den Bayerischen Rundfunk. Er inszenierte auch mehrere TV-Serien.

Immer häufiger arbeitet er als Autor. An der Komödie Frankfurt inszenierte er zuletzt das Stück „Zärtliche Machos“ das er auch geschrieben hat.

Er freut sich jetzt in dem Stück „Sei lieb zu meiner Frau“ als Autor und Regisseur, das erste Mal auch als Schauspieler auf der Bühne des Fritz Rémond Theater zu stehen.

 

Hurtak-Beckmann, Dagmar

Hurtak-Beckmann, Dagmar

An der Hochschule für Musik und darstellende Kunst ihrer Heimatstadt Graz erhielt Dagmar Hurtak-Beckmann ihre Ausbildung, die sie im Fach Liedinterpretation/Musical noch an der Essener Fokwang-Hochschule, in Wien und Berlin ergänzte. Ihre Bühnenlaufbahn prägten Engagements am Schauspielhaus Graz, am Schlosstheater Celle und bei den Festspielen in Murau und Bad Hersfeld. Sie gehörte zu den Ensembles der Musicals Black Rider, Evita, und Jesus Christ Superstar. Zu ihren musikalischen Erfolgen gehören Prinz Orlofski in Die Fledermaus, Pamina in Zauberflöte für Kinder, Zeitel in Anatevka, Ann Lane/Bianca in Kiss me, Kate, Aldonza in Der Mann von La Mancha und die Wirtin im Im weißen Rössl. Sie spielte die Titelrollen in Heute Abend Lola Blau und in Irmgard Keuns Das kunstseidene Mädchen. In Brechts Dreigroschenoper war sie Polly Peachum, Annie Wilkes in Misery und Mercedes Degas in Die Grönholm-Methode, um nur einige ihrer vielen Rollen zu nennen. In der Spielzeit 2009/10 stand sie u. a. als Charlotte in Babytalk, Mrs. Clackett/Dotty Oatly in Der nackte Wahnsinn und in Loriots dramatische Werke auf der Bühne. Auf Schloss Feistritz bei Klagenfurt präsentierte Dagmar Hurtak-Beckmann im Juni 2010 ihr Soloprogramm Ich bin so unmusikalisch.

 

Kamolz, Oliver

Kamolz, Oliver

 

Oliver Kamolz debütierte in Bad Godesberg als Igor in „Die Kaktusblüte“ und spielte am Kammertheater Karlsruhe die Hauptrollen in „Frühstück mit Julia“ und „Mickey Maus und Einstein“. Mit Claus Biederstaedt stand er mehr als elfhundert Mal auf den Bühnen der Komödien Berlin, München, Köln und Frankfurt in „Trau keinem über sechzig“, „Der Neurosenkavalier“ und „Wer den Löwen weckt“, Uraufführung 1998 im Fritz Rémond Theater. Hier spielte er im Nachkriegsdrama „Draußen vor der Tür“ sowie als Mortimer Brewster in „Arsen und Spitzenhäubchen“, „Verlorene Liebesmüh“, in „Diener zweier Herren“ und zuletzt wiederholt in „Loriots Dramatische Werke“. An der Komödie Frankfurt war er u. a. in „Außer Kontrolle“, „Cyrano in Buffalo“, „Champagnerkomödie“ und in „Bitte nicht stören“ zu sehen.

Er inszenierte für freie Gruppen mehrere Musicals, stand für „Tatort“-Folgen u. a. mit Heinz Schubert und Karl-Heinz von Hassel vor der Kamera und war an der Seite von Uwe Ochsenknecht und Katja Flint in „Für immer und jetzt“ zu sehen. In den vergangenen zwei Jahren war er mit den Inthega Preis nominierten Stücken „Verzauberter April“ und „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ auf Tournee sowie aktuell für die agon Theaterproduktion mit dem Stück "König der Herzen" in der Rolle des Toby Frost.

 

Kamp, Alexandra

Kamp, Alexandra

Alexandra Kamp gewann bereits im Alter von elf Jahren einen nationalen

Vorlese-Wettbewerb. Nach dem Abitur studierte die gebürtige Baden-Badenerin an der Schauspielschule „Les Cours Florent“ in Paris und arbeitete international als Model.

Ihr Kinodebüt feierte Alexandra Kamp 1998 an der Seite von Claudia Cardinale in

dem französischen Arthouse-Kinofilm „Riches, Belles et Cruelles“. Für ihre erste TV-Hauptrolle in Ernst Josef Lauschers Melodram „Ich liebe eine Hure“ stand sie mit Uwe Bohm vor der Kamera. Ihr belgischer Dogmafilm „Vampires“ gewann im April 2010

den Publikumspreis beim International Fantastic Filmfestival in Brüssel. Außerdem

war sie Jurymitglied des Filmfestivals von Monte Carlo und sogar für The

International Emmy Awards 2010.

Neben ihren Film- und Theaterprojekten hat sie eine große Vorliebe für Literatur. Sie verlieh der Hörbuch-Version von Henry Millers „Sexus“ ihre Stimme und nahm damit erfolgreich beim Internationalen Literaturfestival in Berlin und beim Internationalen Theaterfestival in

Bielefeld teil. 

Vor einem Jahr standAlexandra Kamp unter der Regie von Dieter Wedel bei den Nibelungenfestspielen in Worms auf der Bühne. Anfang 2011 sorgte sie in Stuttgart mit dem französischen Theaterstück „Illusionen einer Ehe“ über Wochen für ein ausverkauftes Haus. Nun freut sie sich auf das Frankfurter Publikum. 

 

Kernen, Benjamin

Kernen, Benjamin

Der Schweizer Benjamin Kernen besuchte die Schauspiel Akademie Zürich. Anschließend hatte er Festengagements und Gastverträge u.a. am Theater am Neumarkt Zürich (T in „Jugend ohne Gott“), am Stadttheater Luzern (Der Eitle in "Der kleine Prinz“) am Stadttheater Nordhausen (Zorzetto in dem Lustspiel „Il campiello“, Major Tellheim in "Minna von Barnhelm“) und mehrere Jahre von 1997 bis 1999 am Theater Bielefeld (Jojo in „Das Herz eines Boxers“, Jack the Ripper in "Lulu", Horace in "Die Schule der Frauen“).

Seit 1999 ist Kernen freiberuflich tätig.

Am Freien Theater Poetenpack in Potsdam und Magdeburg , inszenierte er u.a. 2005 die beiden Tschechow-Einakter "Der Bär" und "Der Heiratsantrag“, in denen er selbst auch die Rollen Smirnov und Tschubukow übernahm. 2006 inszenierte er dort die musikalische Tragikomödie „Mozart & Casanova“. Mehrfach trat er seit 2006 bei den Freilichtspielen Piraten-Open-Air in Grevesmühlen auf, wo er 2007 als Pater Angel in dem Stück „Die Falle der Spanier“ zu sehen war. Im Sommer 2011 übernahm Kernen beim Piraten-Oper-Air die Hauptrolle des Capt’n Joshua Flint in dem Stück „Die Hölle vor Maracaibo“ und war auch als Co-Regisseur tätig. In der Saison 2012 übernahm er dort die Regie und war erneut in der Hauptrolle des Capt'n Flint zu sehen. Kernen ist auch mit der Konzertdirektion Landgraf regelmäßig mit Stücken wie „Vor Sonnenuntergang“, „Das Maß der Dinge“, „Zeitfenster“ oder „Fettes Schwein“ auf Theatertournee. Am Fritz Rémond Theater sah man ihn zuletzt als Clancy in „Roses Geheimnis“.

Wiederholt ist er in Film- und Fernsehproduktionen aufgetreten. Er ist ein begehrter Synchronsprecher und wirkte darüber hinaus in zahlreichen Hörspielen mit.

 

Kiefer, Dorkas

Kiefer, Dorkas

Dorkas Kiefer

Bereits als Kind begleitete Dorkas Kiefer ihre Mutter zu deren Gesangsauftritten und verfiel so schon in jungen Jahren der Magie der Bühne. Ihre leidenschaftliche Liebe zur Musik, zu Gesang und Tanz führte sie nach dem Abitur 1992 zum Musical. Noch im gleichen Jahr folgte ein erstes Engagement am Gießener Stadttheater. Danach zog es sie nach Münster, wo sie in der Rock Oper „JFK“ (Jovel Music Hall) die Rolle des Mainsupporters verkörperte. Im Anschluss daran bekam sie ein Engagement als Ronette in dem Musical „Little Shop of Horrors“ an den Städtischen Bühnen. 
Parallel dazu nahm sie mit der von Ralph Siegel produzierten Gruppe „Mekado“ 1994 in Dublin am internationalen Grand Prix de la Chanson teil und belegte den 3. Platz für Deutschland. 1995 ging sie mit „JFK - The Rock Opera“ auf Europatournee. 1996 gastierte sie dann am Metropoltheater in Wien als Klärchen in der Operette „Das Weiße Rößl“. 
Im selben Jahr folgte ihr erstes Engagement in einem TV-Serienformat, sowie in den darauffolgenden Jahren zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen, u. a. der Spielfilm „Charleys Tante“ unter der Regie von Sönke Wortmann, die Hauptrolle in „Die Babysitterin“ unter der Regie von Michael Keusch sowie eine Rolle in dem erfolgreichen Kinofilm „Aimée und Jaguar“ unter der Regie von Max Färberböck. 
1999 sah man Dorkas in einer Hauptrolle von „Klinikum Berlin Mitte“. Parallel zu den Dreharbeiten tourte sie im Jahr 2000 als Stargast mit Udo Lindenberg und dem Panikorchester sowie dem Babelsberger Filmorchester durch Deutschland. 
2004 übernahm sie die weibliche Hauptrolle der Kriemhild in der Constantin Film Produktion „Siegfried“. In den darauffolgenden Jahren stand sie für Filme wie „Das Geheimnis von Loch Ness“" (Regie: Michael Rowitz) und „Annas Albtraum kurz nach 6“ (Regie: Roland Suso Richter) vor der Kamera.
Aktuell wird Dorkas Kiefer mit der Produktion „Der Bulle und das Landei“ noch in diesem Jahr im Fernsehen zu sehen sein. 
Zwischen 2009 und 2011 konnte man sie regelmäßig am Düsseldorfer Theater an der Kö und im Kölner Theater am Dom in den Stücken „Die 39 Stufen“, „Film ab“ und „Sei lieb zu meiner Frau“" sehen. 
2007 gründete Dorkas mit befreundeten Musikern die Band "The Cat′s Pyjamas". 2009 erschien ihre erste gemeinsame CD "Colourbound" (www.thecatspyjamas.de)

 

Kiefer, Stefan

Kiefer, Stefan

ist geboren und aufgewachsen in Neuss am Rhein. Geprägt vom rheinischen Temperament, welches in allen Lebenslagen äußerst theatralisch ist, stand für ihn schon als Kind fest, dass ihn sein Lebensweg später einmal auf die Bühne führen sollte.
Seine Ausbildung absolvierte er von 1991-1994 an der Neuen Münchner Schauspielschule.
Nach einer Spielzeit an den Städtischen Bühnen Erfurt wechselte er für sechs Jahre an das Stadttheater Konstanz, wo er in diversen großen Rollen zu erleben war ( u.a. Don Carlos in "Don Carlos", Pinneberg in "Kleiner Mann, was nun?", Soldat in "Die Geschichte vom  Soldaten").

2001 folgte er dem Ruf seines Intendanten an das Oldenburgische Staatstheater nach Niedersachsen. Hier wurde er in den folgenden fünf Jahren auch immer wieder im Musik und Tanztheater spartenübergreifend eingesetzt. (u.a. als Sigismund im "Weißen Rössl", Erich Collin in "Die Comedian Harmonists", Theaterdirektor in "Shockheaded Peter").
2006 wechselte er ans Pfalztheater Kaiserslautern, an dem er die große Bandbreite von der Klassik (Mercutio in "Romeo & Julia) bis hin zur Moderne (z.B. Enrique Font in "Die Grönholm-Methode) spielen konnte. Seit 2009 ist Stefan Kiefer als freischaffender  Schauspieler tätig und arbeitet u.a. an Theatern in Aachen, Stuttgart, Pforzheim, bei diversen Festspielen, sowie vor der Kamera für verschiedene Film- und  Fernsehproduktionen.

 

Knauss, Rudi

Knauss, Rudi

erhielt seine Ausbildung zum Schauspieler an der „Hochschule für Musik und Theater“ in Hannover. Seit 1980 war er u.a. am Staatstheater Wiesbaden, Theater Freiburg,  Landesbühne Schleswig-Holstein, Staatstheater Karlsruhe und verschiedenen anderen  Bühnen engagiert, wo er sowohl im ernsten als auch im komödiantischen Fach zu Hause  war. Häufig trat er auch an den Kammerspielen Landshut auf. Er spielte zahlreiche Rollen in
Kino- und Fernsehfilmen, u.a. Tatort, Soko, Baader-Meinhof-Komplex, Rosenheim Cops.
Seit 20 Jahren lebt er mit seiner Familie in München.

 

Komorr, Ralf

Komorr, Ralf

Der gebürtige Kieler begann nach der Schulzeit seine Ausbildung an der Kieler Schauspielschule und am Bühnenstudi Hedi Höpfner in Hamburg. Es folgten erste  Engagements am Schauspielhaus Kiel unter Günther Tabor. Seine Anfängerjahre führten ihn nach Lüneburg und Schleswig. Er spielte den Amadeus in Peter Shaffers gleichnamigen Schauspiel, die Rolle des Mortimers in „Maria Stuart“, den schweizer Schokoladesoldaten Bluntschli in Bernhard Shaws Komödie „Helden“ u.v.a.

Er war künstlerischer Leiter der Komödie am Max II in München. Hier spielte er in vielen Westendkomödien wie „Ein Traum von Hochzeit“ von Robin Hawdon, „Taxi, Taxi“ und „Cash“ von Ray und Michael Cooney. Daneben gastierte er immer wieder auch am Theater am Dom in Köln, am Theater an der Kö in Düsseldorf, an der Komödie Frankfurt und am Ernst-Deutsch Theater in Hamburg. Immer häufiger spielt er nun auch an der Komödie im Bayerischen Hof in München, z.B. an der Seite von Nikolaus Paryla in „ der eingebildete Kranke“ oder „warte bis es dunkel ist“ mit Susanne Uhlen. Sein letztes Engagement in Frankfurt war die Komödie „Ein Joghurt für Zwei“.

Ralf Komorr war auch in einigen Fernsehhauptrollen zu sehen. z.B. „ Das Traumauto“ (ein Roadmovie für die ARD, Regie Hajo Giess), „Die Wache“ für SAT 1, das Grimmepreis prämierte Fernsehspiel „Die Piefke-Saga“ ebenfalls für ARD/ORF u.v.a Fernsehauftritte.

 

Kowa, Barbara

Kowa, Barbara

Barbara Kowa ging von Hamburg nach Berlin, um an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch zu studieren.
2001 eröffnete sie als Helena im Chemnitzer "Faust I+II" (Regie: Adam Hanusgewitcz) das Theaterfestival Leipzig.
2002 spielte sie die Christine in Gotthelfs "Die schwarze Spinne" (Regie: Udo Schürmer) bei den Clingenburg Festspielen.
2003-2004 spielte sie am Renaissance-Theater Berlin die Louise in "Acht Frauen", sie tanzte und spielte unter Peter Mussbach in "Takemitsu-My: Way of Life" in der Staatsoper Berlin, dem Théâtre du Châtelet in Paris und in Tokio und kehrte 2007 mit "Mondlicht und Magnolien" (Regie: Tina Engel) ans Renaissance Theater zurück.
2008 gab sie die Célimene in Moliéres Menschenfeind auf dem Villering Festival bei Linz.
Sie nimmt als Performance-Künstlerin seit vielen Jahren an internationalen Festivals teil, z.B. "Transitstation".
2007-2009 produzierte sie ihren ersten Film "von und mit" Barbara Kowa in Westafrika: "Dreaming Mali", der derzeit durch internationale Filmfestivals tourt und 2010 in Dallas TBFF "best feature film" gewonnen hat.
Daneben spielte sie in vielen deutschsprachigen Serien und in der kanadischen Produktion "Lexx", sowie im Kinofilm "Schwarze Schafe", der 2007 den Preis der Hofer Filmfestspiele gewann.
Zuletzt spielte sie in der Komödie Frankfurt "Ein Hauch von Frühling".

 

Kröhnert, Dana

Kröhnert, Dana

wurde 1983 in Filderstadt/Stuttgart geboren. Vater ist der Kabarettist Reiner Kröhnert.

Schon mit 12 Jahren sammelte sie erste Bühnenerfahrungen beim Studio Theater Saarbrücken.

Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie an der Akademie für Darstellende Kunst Rheinland Pfalz mit Workshops unter der Leitung von Claus Biederstedt und Teodros Adewale Adebisi.

Es folgte ein Engagement am „Theater auf Tour" für 4 Jahre.

Danach spielte sie mit dem Theater HautNah/Mainz das Gretchen im Urfaust und Minna von Barnhelm.

Zuletzt(Juli-November 2012) sah man sie als Mandy in dem Stück „Zeitsillstand" von Donald Marguilies am Zimmertheater in Heidelberg unter der Regie von Ute Richter.

Außerdem wirkte sie als Stewardess im Kinofilm „What a Man" von Matthias Schweighöfer mit.

In „Ein Fall für Zwei" - Tödliche Gier (ZDF) übernahm sie eine Rolle und in diversen Kurzfilmprojekten.

Im „Raub der Sabinerinnen" wird sie als Paula zum ersten Mal am Fritz Rémond Theater zu sehen sein.

 

Krieg, Christopher

Krieg, Christopher

Der gebürtige Frankfurter Christopher Krieg studierte Schauspiel in München und London. Neben langjährigen Festengagements am Theater Heilbronn, dem Stadttheater Münster und dem Staatstheater Wiesbaden war er freiberuflich an Theatern in Hamburg, Frankfurt, München, Stuttgart, Essen und Düsseldorf, bei Freilichtfestspielen in Ettlingen, Mayen, Wunsiedel und Heppenheim, sowie für verschiedene deutsche Tournee-Theater tätig. Zu seinem Rollenrepertoire gehören u.a. Benedict in Shakespears „Viel Lärm um Nichts“, Petruchio in „Der widerspenstigen Zähmung“, Prospero in "Der Sturm", Fiesko in „Die Verschwörung des Fiesko zu Genua“, Ben Silverman in „Sonny Boys“, Jupiter in „Amphytrion“ und der Titelheld in „Cyrano de Bergerac“ sowie Rollen in zahlreichen deutschen Ur- und Erstaufführungen.

Dabei arbeitete er u.a. mit Regisseuren wie Günther Fleckenstein, Gerhard Klingenberg, Elke Lang, Nicolaus Paryla, Charles Regnier, Dietrich Hilsdorf, Friederich Schütter, Heinz Kreidl und Ernst Stankowski.

Neben seiner Theaterarbeit war Christopher Krieg in zahlreichen Fernsehproduktionen, u.a. „Die Fallers“, „Tatort“, „Unter Verdacht“, „Siska“, „Der Alte“, „SOKO 5113“, „SOKO Köln“ und „SOKO Leipzig“, „Verbotene Liebe“, „Unter uns“, „Küstenwache“, „Der Staatsanwalt“ und „Die Rettungsflieger“ sowie in dem Film „Rennschein Rudi Rüssel“ zu sehen und arbeitet auch als Sprecher für Synchron und Hörbuchverlage.

Am Fritz Rémond Theater war er bereits in „Mirandolina“, „Die Grönholm Methode“, „Die Falle“ und „Ein Geist kommt selten alleine“ zu sehen, sowie an der Komödie in „Im Himmel ist kein Zimmer frei“, „Boeing, Boeing“, „Ein Hauch von Frühling“, in „Die Perle Anna“ und zuletzt in "Und das am Hochzeitsmorgen".

 

Lechle, Anja

Lechle, Anja

studierte Krankenpflege an der Fachschule Potsdam, ging 1984 in „den Westen“ und landete 1988 an der Schauspielschule Max- Reinhardt- Seminar in Wien. Dort studierte sie bis zu ihrem Abschluss 1992, inklusive einem Gastjahr an der Ernst- Busch- Schule in Berlin.

Ihr erstes Engagement hatte sie 1992 – 1996 in Kiel, danach bis 2000 am Staatstheater Braunschweig  und von 2000 - 2010 am Staatstheater Karlsruhe.

Seitdem arbeitet sie frei, wohnt in Potsdam mit ihren Zwillingen und arbeitet immer mal wieder am BAT Berlin, am Staatstheater Stuttgart, am Renaissancetheater in Wien und nun am Fritz Rémond Theater Frankfurt.

Ihre Lieblingsrollen waren u.a. Maria Stuart (Staatstheater Braunschweig und Staatstheater Karlsruhe), Vèronique in „Der Gott des Gemetzels“, Iphigenie in „Iphigenie auf Tauris“ Polly in „Die Dreigroschenoper“, Elmire in „Tartuffe“ am Staatstheater Karlsruhe, das Käthchen in „The Black Rider“, und Ophelia in „Hamlet“ am Staatstheater Braunschweig.

Im Fernsehen war sie u.a. im „Tatort“ und „Notruf Hafenkante“ zu sehen.

 

Lemken, Karlheinz

Lemken, Karlheinz

wurde einem breiten Publikum vor allem durch die Krimi-Serie "Die Kommissarin" bekannt, in der er zehn Jahre lang neben Hannelore Elsner den Kommissar Henning Burre spielte. Auch in der TV-Serie "Ein Fall für Zwei" sah man ihn oft als Kommissar. Aber auch auf der anderen Seite des Gesetzes stand er als Verdächtiger und Täter in verschiedenen Fernsehproduktionen (Tatort, Der Alte, Geliebte Knechtschaft) vor der Kamera. Neben seiner Fernsehtätigkeit war er an renommierten Bühnen in Lübeck, Hamburg, Augsburg, Frankfurt, Köln und Berlin als Charakterdarsteller engagiert.

 

Lindenau, Wolff von

Lindenau, Wolff von

erhielt seine Schauspielausbildung in Basel und war anschließend 5 Jahre am Stadttheater Heilbronn engagiert. Dort spielte er eine Vielzahl großer Rollen, so z. B. Mackie Messer in Brechts „Die Dreigroschenoper“. Er gastierte an Bühnen in Kassel, Köln, Düsseldorf, Aachen, Stuttgart und Bonn sowie bei den Festspielen in  Heppenheim und Bad Vilbel. Dem Frankfurter Publikum ist er auch durch viele Produktionen am Volkstheater  bekannt, ob als Pfeiffer in der legendären „Feuerzangenbowle“, als Truffaldino in Goldonis „Der Diener zweier Herren“ und zuletzt als George in „Ein Käfig voller Narren“. Er spielte am Fritz Rémond Theater u.a. in „Richards Korkbein“, “Der Hauptmann von Köpenick“, „Stepping out“, „Männerhort“, „Verlorene Liebesmüh“ und in „Diener zweier Herren“. An der Frankfurter Komödie war er u. a. in „Wie wär´s denn, Mrs. Markham?“, „Ich, Marlene“, „Cyrano in Buffalo“, „Champagnerkomödie“ und zuletzt in „Wer doppelt liebt, lebt besser“ zu sehen. Ferner arbeitet er für Film und Fernsehen, darunter für den Hessischen Rundfunk mehrfach im „Tatort“. Als erfahrener Synchronsprecher leiht er seine Stimme vielen ausländischen Schauspielern.

 

Lindow, Martin

Lindow, Martin

Martin Lindow wurde 1965 in Lippstadt geboren und wuchs in Essen auf.

Von 1986 bis 1989 absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Danach folgten feste Engagements im Essener Schauspielhaus (1989 bis 1991), im Düsseldorfer Schauspielhaus (1991 bis 1993) sowie im Hamburger Schauspielhaus (1993 bis 1997). Ab 1998 führten ihn Gastengagements u. a. an das Nationaltheater Luxemburg, an das Bochumer Schauspielhaus und zu den Nibelungen Festspielen in Worms. Martin Lindow arbeitete mit zahlreichen Regisseuren zusammen, u. a. Hansgünther Heyme, Werner Schroeter, Leander Haussmann, Herbert König, Anselm Weber, Elke Lang, B. K. Tragelehn, Karin Baier und Volker Hesse. 2011 folgte dann mit Margit Schreiners „Haus, Frauen, Sex“ seine erste eigene Regiearbeit im Theater im Rathaus Essen, in der er auch selber auf der Bühne stand.

Seine Auftritte in Film und Fernsehen sind ebenso zahlreich wie vielfältig. Seit 1994 spielte er in vielen Serien, Reihen und Fernsehspielen. Für seine Darstellung des Sigi Möller in „Polizeiruf 110“ (1994 bis 2004) erhielt er 1996 den Adolf-Grimme Preis. Für die Titelrolle in „Der Fahnder“ (1998 bis 2001) wurde er für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

 

Maleen, Silvia

Maleen, Silvia

Silvia Maleen absolvierte ihr Schauspielstudium am Konservatorium der Stadt Wien und wurde gleich nach dem Diplom  am Theater in der Josefstadt in Wien engagiert, wo sie als Melitta in Grillparzers „Sappho“ an der Seite von Ulli Maier debutierte.

Anschließend war sie Ensemblemitglied am Stadttheater Regensburg. Dort spielte sie unter anderem die Julie in Strindbergs „Fräulein Julie“, Hermia in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und Virginia in Brechts „Leben des Galilei“. Für ihre Darstellung der Giacinta in Goldonis „Trilogie der Sommerfrische“ wurde sie 2004 für den Bayerischen Theaterpreis nominiert.

Es folgten Gastverträge am Fritz Rémond Theater Frankfurt („Komödie im Dunkeln“, „Der Snob“) und am Apollo Theater Siegen.

Seit 2008 arbeitet Silvia Maleen auch in verschiedenen Formaten für das deutsche Fernsehen. Bekannt wurde sie vor allem durch die Rolle der Jennifer Steinkamp in der RTL-Serie „Alles was zählt“, die sie über zwei Jahre verkörperte.

In Frankfurt spielte sie zuletzt die Brigitte 1 in „Madame es ist angerichtet“  an der Komödie.

Weitere Informationen unter www.silviamaleen.de

 

Mann, Angelika

Mann, Angelika

Angelika Mann ist eine Sängerin und Schauspielerin, die bis 1985 in der DDR tätig war. Die Sängerin feierte Anfang der 1980er Jahre mit der Band Obelisk große Erfolge. 1985 verließ sie die DDR und ließ sich in West-Berlin nieder, wo sie eine Karriere als Theaterschauspielerin und Kabarettistin begann.

Nach einer Ausbildung zur Apothekenfacharbeiterin absolvierte Angelika Mann von 1969 bis 1973 eine Ausbildung zur Sängerin und Pianistin. Sie wirkte danach an Produktionen mit der Klaus-Lenz-Bgband, Uschi Brüning, Manfred Krug, Günther Fischer und Reinhard Lakomy (Traumzauberbaum 1980 und 2002) mit.

Von 1980 bis 1984 erzielte sie große Erfolge mit Obelisk und Andreas Bicking. Auch im Kinderprogramm Kling-Klang hatte sie einige Auftritte. Schließlich gab man ihr sogar 1982 eine eigene Fernsehsendung unter dem Titel "Rockmusik zum Anfassen". 1985 reiste sie jedoch nach West-Berlin aus.

1987–1993 trat Angelika Mann als Lucy in Günter Krämers Inszenierung der Dreigroschenoper im Theater des Westens, in Hamburg, Köln sowie bei Gastspielen in Spoleto und Tokio auf. Sie spielte von 1994 bis 2000 die Hexe in "Hänsel und Gretel"  im Berliner Friedrichstadtpalast und war von 1999 bis 2002 in der Insulaner-Revue  "Sehn' Se, det is Berlin" zu sehen. Seit 1999 bestreitet Angelika Mann regelmäßig Moderationen des Advents- und Weihnachtsprogramms im ORB (heute: RBB). Außerdem wirkte sie bei vielen Konzerten und Musicals der Gruppe Rumpelstil mit.

Seit 2003 tritt Angelika Mann bevorzugt mit dem Pianisten, Texter und Komponisten Frank Golischewski auf, mit dem sie auf verschiedenen Kleinkunstbühnen Deutschlands das musikalische Ost-West-Programm Hier kommt zusammen, was zusammen gehört gestaltet. Seit 2004 arbeitet sie im Ensemble des Berliner Kriminal Theaters in der Produktion "Der Mörder ist immer der Gärtner".

2007 und 2008 spielte sie die Snegurotschka" an der Komödie Dresden in "Die Hexe" Baba Jaga. Seit 2008 tritt Angelika Mann mit Achim Mentzel im Kabarett "Die KNeifzange" mit dem Programm "Ich will keine Schokolade" auf. Seit Januar 2009 spielt sie die Rolle des Gefängniswärters Frosch in der Operette "Die Feldermaus" im Landestheater Altenburg und den Bühnen der Stadt Gera.

2009 brachte sie mit Frank Golischewski zum 20. Jahrestag des Mauerfalls das neue musikalische Kabarettprogramm Die Rückkehr der Gummiadler auf die Bühne.

 

Marwig, Jerry

Marwig, Jerry

Jerry Marwig spielte an den großen Hamburger Musicalbühnen, u. a. die Deutschen Erstaufführungen von "Du bist in Ordnung Charlie Brown", "Grease" und "Forever Plaid", die europäische Erstaufführung von "Eating Raoul!" sowie in "Cabaret", "Freak Out!", "Lit­tle Shop of Hor­rors", "Heiße Ecke" und zuletzt die Uraufführung von "Ich war noch niemals in New York".
Am Rhein-Main-Theater stand er in "Sunset Boulevard" auf der Bühne, am Mainfranken Theater in "Anything Goes" und am Palladium Theater in "Mamma Mia". Volker Lechtenbrink holte ihn für die Festspiele nach Bad Hersfeld, wo er u. a. in "Was ihr wollt", "Romeo und Julia" sowie "Faust" zu sehen war.
Am Theater am Kurfürstendamm spielte er in "Keine Leiche ohne Lily", am Altonaer Theater in "Die Drei von der Tankstelle" und "Ohio–Wieso?!", am Ernst-Deutsch-Theater in "Kohlhaas" und "Hochzeit­sreise", bei den Komödien­spielen Mödling in "California Suite" sowie am Fritz Rémond Theater in "Butterbrot".
Fürs Fernsehen stand er bei "Diese Drombuschs", "Hagedorns Tochter", "Von Arzt zu Arzt", "Die Rettungs­flieger", "Die Delphi Dolls" sowie "Unter uns" vor der Kamera.
Im Fritz Rémond Theater war er zuletzt in Hitchcock´s "Die 39 Stufen" zu sehen.

 

Möller, Gunnar

Möller, Gunnar

Gunnar Möller

in Berlin geboren spielte Gunnar Möller bereits als 13 Jähriger bei Gustaf Gründgens am Berliner Staatstheater in „Der Widerspenstigen Zähmung“. Es folgten seine erste Filmrolle in „Hänsel und Gretel“, dann bis Kriegsende weitere 12 Filme, u. a. „Junge Adler“. Mit 16 Jahren machte er seine Abschlussprüfung, wurde aber im letzten Kriegsjahr noch zum Militär eingezogen und kam in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Entlassung wurde er ans Staatstheater Kassel engagiert, bis ihn Boleslaw Barlog ans Schlosspark-Theater nach Berlin holte. Gunnar Möller ging anschließend an die Kammerspiele nach München, wo er unter der Regie von Fritz Kortner in „Die tätowierte Rose“ und „Das Dunkel ist Licht genug“ spielte. 1965 stand er zum ersten Mal auf der Bühne des Kleinen Theaters im Zoo in der deutschen Erstaufführung von „Frühstück mit Julia“, unter der Regie von Fritz Rémond. Es folgten Produktionen u. a. mit Hans Joachim Kulenkampff „Die Beredsamkeit der Hunde“, zusammen mit seiner Frau Christiane Hammacher „Laura und Lotte“ und „Loriots dramatische Werke“ (mit deutschlandweit über 800 Vorstellungen), „Fisch zu Viert“ und „Das Haus am See“. Er drehte mehr als 100 Filme und Fernsehspiele, darunter die Filmlegende „Ich denke oft an Piroschka“.

 

Mohr, Gerhard

Mohr, Gerhard

Gerhard Mohr wurde in Würzburg geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule unter der Leitung von Ali Wunsch-König. Es folgten zahlreiche Engagements, u.a. am Staatstheater Hannover, Theater des Westens in Berlin, Theater Basel, Ulmer Theater und am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Er gastierte am Pfalztheater Kaiserslautern, Schloßparktheater Berlin, als Regisseur am Staatstheater Kassel, an der Comödie Bochum, am Theater Augsburg und bei den Schlossfestspielen Ettlingen. Er stand auf den Freilichtbühnen der Kreuzgangspiele Feuchtwangen, der Bad Hersfelder Festspiele sowie der Luisenburgfestspiele Wunsiedel und spielte zuletzt am Schloßtheater Celle in „Der Parasit oder die Kunst, sein Glück zu machen“. Gerhard Mohr war bereits am Fritz Rémond Theater an der Seite von Ernst Stankovski als „Tartuffe“ von Molière zu sehen sowie in Urs Widmers Managerdrama „Top Dogs“, in der Erfolgsproduktion „Die Grönholm-Methode“ von Jordi Galceran, in „Die weiße Rose“ von Lillian Garrett-Groag und in "Die 39 Stufen" von John Buchan und Alfred Hitchcock. Er gibt literarische Lesungen, arbeitet für Rundfunk und Fernsehen sowie als Synchronsprecher.

 

Niesche, Madeleine

Niesche, Madeleine

geboren und aufgewachsen in Röbel / Müritz. Ihr erstes Theaterengagement erhielt sie am Bremer Theater, es folgten feste Engagements u. a. am Hess. Staatstheater Wiesbaden, am Nationaltheater Weimar und am Theater der Stadt Koblenz. Sie hat mit den Regisseuren Annegret Ritzel, Hans Hollmann, Janusz Kica, Werner Tritzschler, Martin Klöpfer, Werner Heinrich Möller, Andras Fricsay u. a. gearbeitet.

Wichtige Rollen in den letzten Jahren waren unter anderem die Titelrollen in Hedda Gabler, Maria Stuart, Lulu, Medea, Mutter Courage, Blanche in Endstation Sehnsucht und andere dramatische Rollen. Aber auch in Komödien hat sie immer wieder gespielt, wie zum Beispiel in der Mittsommernachtssexkomödie von Woody Allen (als Ariel), Arzt am Scheideweg und Frau Warrens Gewerbe von G.B. Shaw, im Diener zweier Herren (Beatrice) und auch einigen Shakespeare- Komödien, wie in Verlorene Liebesmüh am Fritz- Rémond- Theater. In der Komödie Frankfurt war sie bereits in „Ein Schlüssel für zwei“ zu sehen.

 

Oschmann, Robert

Oschmann, Robert

Robert Oschmann

wurde 1988 in München geboren und wuchs in Würzburg, Tübingen und Mainz auf. Der Ausbildung seiner Stimme widmet er sich seit seinem achten Lebensjahr mit Solo-Gesangsunterricht. Im Alter von 15 Jahren entdeckte er in der Theatergruppe seiner Schule das Schauspielern für sich. Nach einem Semester auf einer Hamburger Schauspielschule wechselte er zum Wintersemester 2008 an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main wo er jetzt kurz vor dem Abschluss seines Diploms steht. Während seines Studiums spielte er bereits am Theater der Stadt Heidelberg, am Staatstheater Wiesbaden und zweimal am Schauspiel Frankfurt. Mit der dortigen Inszenierung von „DNA“(Regie: Robert Schuster) des britischen Autors Dennis Kelly, gewann er mit den Kommilitonen seines Schauspieljahrgangs den „Günther-Rühle-Preis 2011“ bei der Woche Junger Schauspieler in Bensheim. Zurzeit ist er noch in Joe Ortons Komödie „Was der Butler sah“ (Regie: Caroline Stolz) am Staatstheater Wiesbaden zu sehen.

Ab August 2012 wird er in sein erstes Festengagement an die Landesbühne Nord in Wilhelmshaven gehen.

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O' Hara, Natalie

O' Hara, Natalie

wurde als Tochter einer deutschen Flötistin und eines amerikanischen Theologen in Göttingen geboren. Schon in frühester Kindheit zog es sie zur Bühne. Die Folge waren Ballett-, Gesang- und Klavierunterricht, diverse "Jugend musiziert"-Preise und unzählige Schultheaterproduktionen.

Nach dem Abitur ging Natalie nach Hamburg, wo sie eine Musicalausbildung absolvierte. Ferner erhielt sie Schauspielunterricht bei Dr. Horst Antlitz und studierte Method Acting bei Geraldine Baron.

Es folgten Engagements unter anderem am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, am Contra-Kreis-Theater Bonn und der Komödie im Bayerischen Hof München, wo sie in Horst Johannings gefeierter Inszenierung der "39 Stufen" spielen durfte.

Außerdem war Natalie in zahlreichen TV-Rollen zu sehen, von SOKO Wien bis Küstenwache, von Tatort bis Traumschiff.

Seit 2007 spielt sie die "Susanne Dreiseitl" in der ZDF-Erfolgsserie "Der Bergdokor", deren 5. Staffel derzeit ausgestrahlt wird.

Nun freut sie sich auf die Arbeit im Fritz Rémond Theater.

 

Rößler, Nicole

Rößler, Nicole

Ihr Diplomstudium an der Hochschule der Künste Berlin in den Fächern Schauspiel, Gesang und Tanz beendete Nicole Rößler mit Auszeichnung und erhielt 1997 beim Bundesgesangswettbewerb im Fach Musical/Chanson den Preis der Günter-Neumann-Stiftung. Ihre ersten Engagements hatte die gebürtige Wuppertalerin in Berlin. Am Theater des Westens spielte sie in Helmut Baumanns Inszenierung von 30, 60, 90° - durchgehend geöffnet. Am Grips Theater verkörperte sie nicht nur die Hauptrolle Das Mädchen im Erfolgsmusical Linie 1 sondern war auch in den Stücken Alles Gute als Nadine, Eins auf die Fresse als Minnie und Café Mitte als Schnecke zu sehen. Die Neuköllner Oper verpflichtete sie für die Produktionen Lady Be Good als Shirley, Babytalk als Charlotte und Elternabend als Irene; für die Rolle der Helena in Peter Lunds Inszenierung Sommer Nacht Traum wurde sie 2001 mit dem Daphne-Theaterpreis ausgezeichnet. Am Stadttheater Görlitz stand sie als Mallory in City of Angels und am Musik & Theater Saar in der Titelrolle von Das Geheimnis der Mona Lisa auf der Bühne. In den Rollen Fee, Belle und Mathilde war sie mit Die Schöne und das Biest auf Tournee. Eineinhalb Jahre war sie in Zürich als Thalassa im Unterwassermusical Deep zu sehen und im Musicaldome Köln als Killer Queen und Teacher im Queen-Musical We Will Rock You. Bei den Sommerfestspielen der Liechtenstein Musical Company konnte man sie in der Titelrolle des Musicals Evita erleben. Außerdem verleiht Nicole Rößler der Mutter in der preisgekrönten Animationsserie Die Moffels ihre Stimme.

 

Rühaak, Siemen

Rühaak, Siemen

Siemen Rühaak wurde als Sohn eines Kaufmanns in Ostfriesland geboren. Er sammelte schon in Kindertagen schauspielerische Erfahrung als Darsteller in einem niederdeutschen Volksstück aus der Feder seines Vaters. Im Alter von 10 Jahren gewann er einen Lesewettbewerb, der seine Bühnenbegabung bereits erahnen ließ, und gründete mit 15 seine eigene Folkband, die „Liberty Lovers“. Nach dem Abitur absolvierte er ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in  Hannover. Es folgten Theaterengagements u.a. an den Münchner Kammerspielen und an den Schauspielhäusern in Hamburg, Bochum, Wien und Frankfurt. Hier spielte er u.a. Graf Leicester in „Maria Stuart“ und Kafkas Monolog „Bericht für eine Akademie“. Sein vielseitiges Rollenrepertoire reicht vom Sympathieträger bis zum Übeltäter, zuletzt verkörperte er sehr erfolgreich auf Tournee den Vicomte de Valmont in „Gefährliche Liebschaften“ und die Titelrolle im „Faust“ auf den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel.

Einem breiten Publikum ist Siemen Rühaak aus zahlreichen Fernsehfilmen und -serien bekannt. Er steht seit dem zwanzigsten Lebensjahr neben seinen Theaterverpflichtungen auch vor der Kamera und gehört seitdem zu den meistbeschäftigten Darstellern der Branche. Zu seinen erfolgreichsten Serien gehören u.a. "Alle meine Töchter", "Der Bergdoktor" und "Dr. Stefan Frank". Auch in Kinofilmen war er zu sehen, u.a. in Margarethe von Trottas „Rosenstraße“.  Darüber hinaus wirkte er an zahlreichen Hörspielproduktionen mit und hält regelmäßig Lesungen. Mit seinen musikalischen Leseabenden „Hörst du Geliebte“ (Gedichte von Rainer Maria Rilke) und „…und dennoch hofft mein Herz…“ (Hermann Hesse) tritt er immer wieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf. Für Detlef Rönfeldts Fernsehspiel „Nur eine kleine Affäre“ erhielt er 1995 den Grimmepreis.

 

Renneisen, Walter

Renneisen, Walter

Der gebürtige Mainzer studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie an den Universitäten in Köln und Mainz. Als Schlagzeuger einer Beatband verdiente er sich nebenher das Geld für eine Schauspielausbildung, die er in Bochum absolvierte und 1967 mit einem Diplom abschloss. Am dortigen Schauspielhaus bekam er sein erstes Engagement, dem Verpflichtungen an mehreren Stadt- und Staatstheatern folgten.

Seit 1976 ist Renneisen als freier Schauspieler mit Gastengagements bei Festspielen, Tourneen sowie an festen Häusern tätig.

1990 gründete er zusätzlich ein Gastspieltheater – Walter Renneisen Gastspiele – mit dem er eigene Inszenierungen auf Tournee schickt.

Im Fernsehen war Renneisen in klassischen Rollen zu sehen, etwa in „Don Carlos“, „Wallenstein“ und „Glasmenagerie“, aber auch in TV-Serien wie „Der Alte“, „Derrick“, „Ein Fall für zwei“, „Siska“ und „Tatort“. Er wirkte in über 800 Hörspielen mit (u. a. als Gimli in „Herr der Ringe“ und als Er in „Nachtschatten“, das 1985 den Hörspielpreis der Kriegsblinden bekam). 1995 wurde Walter Renneisen mit dem Adolf Grimme Preis ausgezeichnet, 2004 mit dem Hessischen Verdienstorden und 2005 mit dem Sonderpreis der Inthega.

Am Fritz Rémond Theater spielte er zuletzt den Striese in "Der Raub der Sabinerinnen".

 

Richter, Christine

Richter, Christine

Geboren in Frankfurt am Main galt Christine Richters erste Leidenschaft dem Rollkunstlaufen. Über das Tanzen fand sie auch den Weg ins Theater. Nach einer Ausbildung zur Musicaldarstellerin, probierte sie sich in ihrem ersten festen Engagement im Dreispartentheater in Hildesheim, in den verschiedensten Rollen aus. Schauspiel, Musical, Operette…sie lernte die Vielseitigkeit ihres Berufes kennen und lieben. Dennoch ließ sie sich ungern dauerhaft in eine Schublade stecken. Nach Hildesheim kehrte sie in ihre Heimatstadt Frankfurt zurück und hatte das große Glück in den folgenden Jahren hauptsächlich an Fritz-Rémond-Theater und Komödie spielen zu können.

Besonders gern denkt sie dabei an die Produktionen „Stepping out“, „Kiss me Kate“ und „Sekretärinnen“ zurück. Ihr Weg führte sie nun in den folgenden Jahren zu Theatern in Köln, Düsseldorf, Bonn, Karlsruhe, Schleswig. Sie  brachte in dieser Zeit zwei Soloprogramme zur Uraufführung.  In den letzten vier Jahren war sie in Celle am Schlosstheater engagiert, wo ihr die „Dreigroschenoper“, „Johnny Johnson“, sowie die Revuen  „Schuld war nur der Bossa Nova und „Kauf Dir einen bunten Luftballon“ besonders wichtig waren. Diese Theatersaison war sie bereits in der Komödie Frankfurt in „Noch´n Gedicht – Die Heinz Erhardt Revue“  zu sehen.

 

Rogée, Marianne

Rogée, Marianne

In Münster geboren, kam sie nach Coesfeld/Westfalen zu Pflegeeltern, dort musste sie eine Ausbildung als Industriekauffrau absolvieren.

 

Marianne Rogée ist multikultureller Herkunft, so war z.B. eine Großmutter Holländerin, die andere eine polnische Jüdin. In den ursprünglich aus Frankreich stammenden Familien gab es Artisten, Schauspieler, Sänger und Tänzer.

Theodor Fontane erwähnt in seinen „Kinderjahren“ die, mit seinem Bruder verlobte, bekannte und beliebte Schauspielerin Louise Rogée.

 

Mit 15 Jahren begann sie auf der Freilichtbühne Coesfeld-Flamschen Theater zu spielen und fing unter schwierigsten Bedingungen ihre Schauspielausbildung an der Westfälischen Schule für Musik in Münster an.

Auf die staatliche Abschlussprüfung als Schauspielerin wurde sie von der legendären Frankfurterin Lia Wöhr vorbereitet.

Es folgten Engagements in Köln, Düsseldorf, Frankfurt, München, Dortmund und Stuttgart. Sie spielte klassisches und modernes Theater, arbeitete in einem Modellversuch mit Schülern und Lehrern, führte im Kölner Theater Sprungbrett Regie und war Mitbegründerin sowie Texterin des Kabaretts »Die Gradmesser« in Köln.

 

Als Sprecherin arbeitet Marianne Rogée bei allen ARD-Anstalten. Sie spricht auch Hörbücher, gibt Leseabende und hat für das Goethe-Institut Sprachkassetten gesprochen.

Mit ihrem Pianisten Michael Carleton tritt sie mit dem Chanson-Programm »Ich singe und spreche von Liebe« auf .Außerdem gab sie die CD »Marianne Rogée singt Isoldes Lieder« heraus.

 

Vielen Zuschauern ist Marianne Rogée als Isolde Panowak bzw. Pavarotti aus der ARD-Serie „Lindenstraße“ bekannt.

 

Schneider, Stefan

Schneider, Stefan

Stefan Schneider erhielt seine Schauspielausbildung in Berlin. Sein Rollenrepertoire reicht von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“, über Yasmina Rezas „Kunst“, Dario Fos „Offene Zweierbeziehung“ und Gabriel Baryllis „Butterbrot“ bis zu Michel Frayns „Der nackte Wahnsinn“ oder Ray Cooneys „Außer Kontrolle“. Dabei arbeitete er mit Regisseuren wie Wolfgang Spier, Achim Plato, Margit Saat-Ponelle und Claus Helmer. Für Film und Fernsehen spielte er die Hauptrollen in „Segeln macht frei“ und „Laufen, leiden, länger leben“, war in Serien wie „Moselbrück“, „Schwarzwaldklinik“, „Ravioli“ und „Manni, der Libero“ zu sehen und stand u.a. für „Unter Ausschluss der Öffentlichkeit“, „Ein typischer Fall“, „Die Männer vom K3“ oder „Formen der Liebe“ vor der Kamera. In Frankfurt kennt man ihn aus „Othello darf nicht platzen“ und „Und alles auf Krankenschein“ an der Komödie sowie aus „Loriots Dramatische Werke III“, „Mirandolina“, „Die Grönholm-Methode“, „Der zerbrochne Krug“, „Männerhort“, „Ein Geist kommt selten alleine“, „Verlorene Liebesmüh“ und „Wer doppelt liebt, lebt besser“ am Fritz Rémond Theater.

 

Schulz, Ellen

Schulz, Ellen

Schauspielerin, Regisseurin, Dozentin

Ellen Schulz hat Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte studiert, sowie eine Ausbildung als Schauspielerin und Regisseurin. Sie war unter anderem an den Schauspielhäusern in Köln, Ulm, München und Zürich engagiert, sowie sechs Jahre fest im Ensemble von Schauspiel Frankfurt. Hier hat sie überwiegend Haupt- und Titelrollen gespielt, so zum Beispiel das "Käthchen von Heilbronn", die Eve im "Zerbrochnen Krug", das Klärchen in "Egmont", die Abigail in der "Hexenjagd" oder die Iokaste im "Ödipus". Sie verfügt über eine langjährige Erfahrung als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt und an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Seit 1985 inszeniert sie immer wieder an mehreren Theatern und im Festspiel-Bereich und war als Schauspielerin in diversen TV-Produktionen, darunter mehreren „Tatorten“ zu sehen. Im Fritz Rémond Theater stand sie schon mehrmals auf der Bühne, zuletzt im „Freigeist“ von Eric Emmanuel Schmitt.

 

Simons, Brigitte

Simons, Brigitte

nach Abschluss ihres Studium der Sportwissenschaften, begann sie 1994 ihre Schauspielausbildung in der Stage und Musical School Frankfurt. Ergänzt wurde Ihre Ausbildung  bei Hilde Brand und Roman Sadnik, welche mit der erfolgreichen Bühnenreifeprüfung in Wien endete.
Schon vor Abschluss  der Schauspielschule erhielt sie zahlreiche Engagements und ist seither regelmäßig u.a. auf den Bühnen der Mainzer Kammerspiele, der Festspiele Heppenheim, der Burgfestspiele Dreieichenhain und der Märchenfestspiele Hanau zu sehen sowie auf internationalen Gastspielen.

Zu ihrem Rollenrepertoire gehören unter anderem Charis in "Amphitryon", Aurelia in "Ein spanisches Stück“, Colombina in "Der Lügner", Gina in „Pancho Villa oder die nackte Frau" und sie in "Der schöne Teilnahmslose"“.

Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit lies sie sich 2008 in Berlin in "Der Tankstelle" zum Schauspielcoach ausbilden, wo sie seither auch als Coach tätig ist. 

Simons war auch im Fernsehen in zahlreichen Produktionen zu sehen wie beispielsweise in "Tatort", „Ein Fall für den Fuchs - Schachmatt", „Vater auf der Flucht" und "Durch diese Nacht“.
Am Fritz Rémond Theater war Brigitte Simons bereits in „Mirandolina“ als Ortenisa und im "Diener zweier Herren" als Smeraldina zu sehen.

 

Speidel, Jutta

Speidel, Jutta

 

Szentmiklosi, Nikolaus

Szentmiklosi, Nikolaus

 

Nikolaus Szentmiklosi,

der  Sohn eines ungarischen Vaters und einer deutschen Mutter, wurde 1980 in Transsylvanien geboren und wuchs am Bodensee auf. Er war erfolgreicher Kunst – und Turmspringer, bevor er sich im Alter von 19 Jahren dazu entschied, Schauspieler zu werden.  2005 spielte er zum ersten Mal unter der Regie von Andreas Schmidt („Sommer vorm Balkon“, „Fleisch ist mein Gemüse“), in „Cherry Docs“, an der Vaganten Bühne Berlin. Danach spielte er 3 Jahre als Ensemble Mitglied an der Badischen Landesbühne.  2009  inszenierte er  Tschechows  „Die Möwe“  am Theater Tiefrot in Köln und spielte die Rolle des Kostja. Im April 2010 inszenierte er erfolgreich die britische Theaterproduktion „Flhip Flhop“ am Postbahnhof Berlin. 2011 und 2012 spielte er „Danny And The Deep Blue Sea“, vom Erfolgsautor John Patrick Shanley ( „Mondsüchtig“, „Glaubensfrage“). Für diese  zweite Zusammenarbeit mit Andreas Schmidt, wurde Nikolaus Szentmiklosi auf dem Fringe Festival 2011 in Schottland mit dem Stage Award For Acting Excellence als Best Actor nominiert. Mit „Das Mädchen am Ende der Strasse“ spielt Nikolaus Szentmiklosi zum ersten Mal am Fritz Rémond Theater.

 

Timmer, Inez

Timmer, Inez

Inez Timmer sang schon immer leidenschaftlich gerne, hatte bereits mit 15 Jahren eine eigene Band, war aber zunächst als Lehrerin für Englisch und Holländisch tätig, bevor sie am Konservatorium Hilversum eine Ausbildung als Jazzsängerin und Gesangslehrerin abschloß. Inzwischen steht sie auf Bühnen in Amsterdam, Wien, Baden, Aachen, Duisburg, Berlin, Oberhausen, Bonn, Essen oder Gelsenkirchen, spielte u.a. in „Cyrano“, „Phantom der Oper“, „Elisabeth“, „Die Schöne und das Biest“, „Funny Girl“, „Les Misérables“, „Der Glöckner von Notre Dame“, „Falco meets Amadeus“ oder „Fame“ und tritt mit eigenen Swing- und Jazzprogrammen auf. Zuletzt war sie als Lady Ashtonburry in „Hochzeit in Schwarz“ und „Ein Leichenschmaus“ zu sehen, machte die CDs „My little boat“ und „Nichts haut mich um“ und hat einen Lehrauftrag an der Folkwang Musikhochschule Essen, an den Performing Arts Studios Wien sowie an der Constantin Schule Bochum.

 

Toussaint, René

Toussaint, René

René Toussaint wurde in Bonn geboren und studierte nach dem Abitur Philosophie und Physik in Köln. Danach absolvierte er dort eine Schauspielausbildung am Theater Der Keller. Er war engagiert am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, dem Schlosstheater Moers, in Bonn am Schauspiel und am Contra-Kreis-Theater, dem Schauspiel Frankfurt, dem Kölner Theater am Dom und an der Komödie im Bayerischen Hof in München.

Er spielte unter Regisseuren wie Ruth Berghaus, Hans Hollmann, Peter Eschberg oder Wolfgang Spier Rollen, deren Spektrum von Pylades in „Iphigenie auf Tauris“ bis zum Brian in „Love Jogging“, vom Egmont in Goethes Trauerspiel bis zum Robert in „Boeing Boeing“reicht.

In der Komödie Frankfurt stand er zuletzt, gemeinsam mit Christine Glasner und Volker Brandt, in Wolfgang Spiers Inszenierung von "Hände weg von meiner Frau“ auf der Bühne. Im Fritz Rémond Theater spielte er in "Diener zweier Herren", "Rain Man" und zuletzt „Das Mädchen am Ende der Straße“.

Auch im Fernsehen ist René Toussaint häufig zu sehen, u.a. in den TV-Filmen „Venusmörder“, „Affäre Nachtfrost“ oder „Heirat wider Willen“ und in den Serien „Tatort“, „Westerdeich“, „Faust“, „Stadtklinik“, „Parkhotel Stern“, „Kurklinik Rosenau“ oder „Die Fallers“, um nur einige zu nennen. 12 Jahre lang stellte er in der WDR-Serie „Die Anrheiner“ den Mathes Krings dar.

 

Valencia, Saskia

Valencia, Saskia

wurde am 21. Juli 1964 in Rostock geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst ein Volontariat im Bereich Produktionsleitung beim Fernsehen der DDR. Anschließend studierte sie an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam und nahm später Schauspiel- und Gesangsunterricht. Einem breiten Fernsehpublikum wurde Saskia Valencia durch ihre Rolle in der RTL Daily-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ von 1993 bis 1996 bekannt. Im Anschluss daran sammelte sie Erfahrung als Moderatorin bei dem RTL2-Format „Achtung! RTL2-Kamera“ sowie im ZDF bei der Sendung „Reiselust“, die sie an viele exotische Plätze rund um den Globus führte. Während dieser Zeit war sie zudem in diversen Fernsehfilmen und Reihen wie „Polizeiruf 110“ zu sehen. Ab 2003 (bis 2008) spielte sie die Rolle der Rechtsanwältin Maren Waldner in der ZDF-Serie „Unser Charly“ und der Meeresbiologin Maja Lieven in der ZDF-Serie „Küstenwache“. Des Weiteren war sie im Jahre 2007 im TV-Film „Sommer der Entscheidung“ sowie 2009 in „Das Traumhotel“, „Der Bergdoktor“, „Alpenklinik“ und im Jahre 2010 in der beliebten Arzt-Serie „In aller Freundschaft“ zu sehen. 2011 spielte Saskia Valencia die weibliche Hauptrolle in der ARD-Telenovela „Rote Rosen“ und brachte dem Format die besten Quoten seit Beginn der Ausstrahlung ein. 2010 und 2011 spielte Saskia Valencia in Lutz Hübners „Blütenträume“ (Theaterdirektion Landgraf) an der Seite von Claudia Rieschel eine der Hauptrollen. Die erfolgreiche Produktion war auf Tournee in ganz Deutschland zu sehen. Mit „Gut gegen Nordwind“ feiertesie anschließend ihre Winterhuder-Fährhaus-Premiere in Hamburg.

 

Voß, Frank

Voß, Frank

wurde 1962 in Hamburg geboren.

Nach einer privaten Schauspielausbildung in Berlin, führte es ihn an die jeweiligen Stadttheater in Bamberg, Ingolstadt, Dortmund und nach Köln ans Schauspielhaus. Unter der Intendanz von Günter Krämer spielte er u.a. „Philoktet“, „Jeffrey“, „Oberon und Theseus“ sowie „Henri IV“.

Seit 2001 arbeitet er freischaffend als Schauspieler und Regisseur mit Gastengagements an der Oper Nizza, an Theatern in Bochum, Bielefeld, Aachen, Köln und Bonn.

Seine Inszenierungen von „Winter unterm Tisch“ von Roland Topor und Heiner Müllers "Macbeth", wurden auf die sächsischen Theatertage eingeladen. Am Grenzlandtheater in Aachen hat er mit großem Erfolg „Maria Stuart“, die Komödie „Dinner für Spinner“ und den Krimi „Mörderische Phantasien“ inszeniert.

Er ist auch regelmäßig im Film und Fernsehen zu sehen, beispielsweise in Produktionen wie „Contergan- Eine einzige Tablette“, „Teufelsbraten“, "Die Wilden Hühner", „Der Liebeswunsch“, “Dr. Psycho“, „SOKO Köln“, „Die Anrheiner“, und „Wilsberg“. In Frankfurt war er zuletzt an der Komödie in „Madame es ist angerichtet“ zu sehen.

Weitere Infos unter www.frankvoss.net

 

Volle, Hartmut

Volle, Hartmut

wurde in Freudenstadt in Baden-Württemberg geboren und begann nach einem abgeschlossen Soziologie-Studium eine Ausbildung zum Schreiner. Aufgrund eines Arbeitsunfalls kurz vor der Gesellenprüfung war es ihm jedoch nicht möglich diesen Beruf auszuüben.

Hartmut Volle beschloss Schauspieler zu werden. 1983 schloss er in Berlin sein Schauspielstudium ab.

Es folgten Festengagements am Stadttheater Hildesheim, am Pfalztheater Kaiserslautern und dem Staatstheater Saarbrücken mit Rollen wie Hamlet, Faust, Tasso, Mackie Messer, Cyrano und dem Mephisto in Faust I und II.

Seit 1997 ist er freiberuflich tätig und war unter anderem am Theater Luzern, dem Schauspiel Frankfurt und dem Theater Osnabrück zu Gast.

Hartmut Volle ist außerdem regelmäßig im Fernsehen zu sehen, unter anderem seit 2006 als Chef der Spurensicherung im saarländischen Tatort.

Außerdem ist er als Sprecher für den Hessischen Rundfunk, den Deutschlandfunk, den SWR und für die Sendungen „Titel, Thesen, Temperamente“ (ARD) sowie „Metropolis“ (Arte) tätig.

 

von Au, Michael

von Au, Michael

Der gebürtige Berliner ist bekennender Hertha-Fan. Er begann seine Karriere an der Komödie am Kurfürstendamm in dem Stück „Endlich allein“. Von hier engagierte ihn Dieter Dorn 1988 an die Münchener Kammerspiele. Es gab Spielzeiten, in denen man von Au in 13 verschiedenen Inszenierungen sehen konnte und er an 28 Abenden eines Monats auf der Bühne stand. 2001 wechselte von Au mit Dieter Dorn an das Bayerische Staatsschauspiel. Neben Dorn arbeitete er auch mit Regisseuren wie Helmut Griem, Anselm Weber, Elmar Goerden, Barbara Frey, Franz Xaver Kroetz und Thomas Langhoff. Engagements führten ihn auch ans Theater in der Josefstadt, Wien, ans Schauspielhaus Bochum und zu den Salzburger Festspielen.

In seinem Programm „Au-Schau“ wandelt er im Glitzerjacket auf den Spuren von Dean Martin und stellt unter Beweis, dass er auch ein guter Sänger und nonchalanter Entertainer ist.

2008 erhielt er für seine Theaterarbeit den Merkur Theaterpreis.

Parallel zu seiner Theaterarbeit drehte er viele Filme fürs Fernsehen. Die Serie „Samt und Seide“, in der er den Jungmanager eines Textilunternehmens spielte, machte ihn populär.

Mit Doris Dörrie drehte er die preisgekrönte Komödie „Keiner liebt mich“.

 

Wüstkamp, Verena

Wüstkamp, Verena

Verena Wüstkamp absolvierte ihre Schauspielausbildung am Schauspielstudio Gmelin in München und schloss diese mit Diplom ab. Ihre Engagements führten sie wieder zurück in ihre Heimat Frankfurt.

Hier spielte sie am Volkstheater Frankfurt, den Mainzer Kammerspielen, den Städtischen Bühnen Lahnstein, dem Theaterhaus Frankfurt, dem Gallustheater und langjährig im Ensemble der Brüder-Grimm-Festspiele Hanau. Im Frankfurter Autorentheater übernahm sie die Rolle der Stella in Goethes „Stella“. In diesem Jahr war sie u.a. als Sally in Nora Ephrons „Harry und Sally“ zu sehen. Nach einigen, auch prämierten, Kurzfilmen und der TV Produktion „Nachts, wenn meine Kinder schlafen“, drehte sie kürzlich den internationalen Kinofilm „Playoff“. Auf der Bühne des Fritz Rémond Theaters sah man sie in „Verlorene Liebesmüh“, „Mörderische Phantasien“ und im letzten Jahr in „Diener zweier Herren“.

 

Wedekind, Viola

Wedekind, Viola

kommt aus einer Theaterfamilie und hat schon als Kind bei Funk und Fernsehen und auf der Bühne Erfahrungen gesammelt.

Nach der Tanz-, Gesangs- und Schauspielausbildung trat sie anfangs mit szenischen Lesungen und Chansonprogrammen auf (u.a. am Altonaer Theater Hamburg und Renitenztheater Stuttgart.)

Nebenher machte sie eine Zusatzausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch und Spanisch. Kurz danach spielte die "Pippi Langstrumpf" in Hamburg. Darauf folgte ein Festengagement am Schlosstheater Celle, sowie eine durchgehende Rolle in der ZDF-Serie "Die Rettungsflieger".

Sie spielte Büchner, Grillparzer, Brecht, Gorki, Offenbach und verschiedene Revuen sowie die Hauptrolle in dem Musical "Kiss me, Kate".

Anschließend ging es für sie über München und Aachen nach Berlin, wo sie 2007 bei der Farce "Außer Kontrolle" von Ray Cooney am Theater am Kurfürstendamm ihren Mann Jacques Breuer kennenlernte.

Es folgten zwei erfolgreiche Uraufführungen am Contra-Kreis-Theater Bonn, in denen sie beide engagiert waren. Seither standen Jacques und Viola fast ausschließlich gemeinsam auf der Bühne: in Köln, Düsseldorf, Stuttgart, München, Hamburg, Essen und bei den Festspielen in Heppenheim sowie mehrfach auf Tournee.

Viola hat zudem 2011 und '12 mehrere Kurzfilme gedreht und war zuletzt bei "Morden im Norden" in der ARD zu sehen. Sie ist auch als Sprecherin und Moderatorin tätig.

In der Komödie Frankfurt stand sie zuletzt in "Madame, es ist angerichtet" auf der Bühne.

Weitere Informationen unter www.viola-wedekind.de

 

Weidenmüller, Lisa

Weidenmüller, Lisa

 

Lisa Weidenmüller

wurde 1989 in Leipzig geboren, wo sie 2007 auch  ihr Abitur abschloss. Nach einigen Produktionen im Theaterjugendclub des Schauspiel Leipzig und zwei Semestern Politikwissenschaft an der Universität Leipzig studiert sie seit 2008 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main Schauspiel. Im Rahmen dessen wirkte sie u.a. bei den Heidelberger Schlossfestspielen und beim Liederabend „Von Biestern und Bonzen“ (Regie: Robin Telfer) im Gallus Theater mit. Außerdem war sie als Jane Tate und Eva in Dennis Kellys „DNA“ (Regie: Robert Schuster) im Schauspiel Frankfurt zu sehen, das bei der Woche junger Schauspieler in Bensheim für die Ensembleleistung mit dem „Günther-Rühle Preis“ 2011 ausgezeichnet wurde. In diesem Jahr ist sie u.a. als Faustine an der Oper Frankfurt in „Die Fledermaus“ zu erleben und als Betty Parris in „Hexenjagd“ (Regie: Patrick Schlösser) am Staatstheater Kassel. Ebenso konnte sie bei diversen Hörspiel- und Kurzfilmproduktionen bereits Erfahrungen sammeln. 

 

Wengler, Verena

Wengler, Verena

Nach ihrer Ausbildung bei Susi Nicoletti und Klaus Maria Brandauer am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, folgten Engagements am Wiener Burgtheater, am Schiller Theater Berlin sowie am Schauspiel Frankfurt. Seit 1992 ist sie freischaffend, spielte am Bayerischen Hof, an den Komödien in München, Köln, Düsseldorf oder Hamburg, bei Sommerfestspielen Bad Hersfeld, den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel und war am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg, am Berliner Theater am Kurfürstendamm und am Raimund Theater in Wien engagiert. Sie arbeitete u. a. mit Regie- und Schauspielgrößen wie Otto Schenk, Jérôme Savary, Kurt Hübner und Peter Ustinov, mit dem sie über 100mal in „Beethovens X.“ auf der Bühne stand. Ihr Rollenrepertoire reicht von „Maria Stuart“ über Maggie in „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, Gretchen im „Faust“ bis zur Roxane in „Cyrano de Bergerac“, Abigail in „Hexenjagd“ und Ines in „Der Graf von Monte Christo“. An der Frankfurter Komödie spielte sie in „Heirat wider Willen“ und am Fritz Rémond Theater in „Freunde zum Essen“, „Verzauberter April“, „Die Grönholm-Methode“,„Die Falle“,  „Ein Geist kommt selten allein“ und zuletzt in "Blütenträume".