Schauspieler

Aikele, Lutz

Aikele, Lutz

Lutz Aikele wurde 1980 in Reutlingen geboren.

Von 2000-03 absolvierte er seine Schauspielausbildung an der „Neuen Münchner Schauspielschule Ali Wunsch-König“ und war danach sechs Jahre lang festes Ensemblemitglied der „Neuen Bühne Senftenberg“, die 2005 zum „Theater des Jahre“ gewählt wurde.

Dort spielte er neben zahlreichen Hauptrollen unter anderem die Titelrolle in Sewan Latchinians Erfolgsinszenierung „Faust I und II“ (Nominierung für den „Deutschen Theaterpreis 2008“) und erhielt den „Förderpreis der Spielzeit 07/08“.

Seit 2011 lebt Lutz Aikele freischaffend in Berlin und erhielt ein Stipendium für das „Internationale Forum der Berliner Festspiele / Theatertreffen 2011“. Außerdem geht er u.a. Gastengagements am „Theater unterm Dach, Berlin“ und den „Schöller-Festspielen“ nach und ist als Schauspieler auch in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen tätig.

 

Arndt, Ines

Arndt, Ines

Ines Arndt besuchte die Bielefelder Fachoberschule für Gestaltung, machte eine Ausbildung zur Technischen Zeichnerin und ließ sich schließlich durch Privatunterricht zur Schauspielerin ausbilden. Nach einem ersten Engagement beim Kammerspielkreis in Lübeck war sie für sechs Jahre fest am Stadttheater Bremerhaven, u. a. als Ophelia in „Hamlet“ und

als Alkmene in „Amphitryon“, und für weitere vier Jahre am Stadttheater Hildesheim, wo Orsina in „Emilia Galotti“ und Desdemona in „Othello“ zu Lieblingsrollen wurden. Seit 1995 ist sie freischaffend tätig, spielte wiederholt am Fritz Rémond Theater u. a. in „Warte bis es dunkel wird“, „Stepping out“, „Harold und Maude“, „Der Fall Furtwängler“ und „Top Dogs“, war an der Komödie Frankfurt in „Was dem einen recht ist...“, "Ein Schlüssel für zwei" und in „Genug ist nicht genug“ zu sehen. Sie gastierte weiter am Théâtre des Capucins in Luxemburg in „Die bösen Köche“ von Günther Grass und stand als die Guten Werke im „Jedermann“ auf den Freilichtbühnen der Burgfestspiele Dreieichenhain und der Festspiele Heppenheim.

 

Baptist, Maria

Baptist, Maria

Geboren wurde die Pianistin Maria Baptist in Ostberlin, wollte zunächst klassische Konzertpianistin werden, hörte mit 15 Jahren heimlich Platten von Dave Brubeck und Keith Jarrett. Den Mauerfall nutzte sie, um in der Jazzhauptstadt New York zu leben und bei Maria Schneider zu studieren. Erfolgreiche Teilnahmen an internationalen Klavier- und Improvisationswettbewerben und Konzerte in ganz Europa, USA, Südafrika und Hong Kong folgten. 

Mit 25 Jahren kehrte sie zurück ins sich wandelnde Berlin, wurde zur Jazzpianistin, die Klassik spielen kann, zur Musikprofessorin, die es versteht, ein Jazztrio zum Kochen zu bringen. Nicht nur den Trance-Flow auf den 88 Tasten beherrscht Maria Baptist, sondern auch mit Impulsivität am Pult ein Jazz Orchester zu dirigieren. An der Musikhochschule "Hanns Eisler Berlin" ist Maria Baptist Professorin für Komposition & Improvisation.

Im Jahr 2011 leitet sie als erste Frau das Bundesjugendjazzorchester mit ihren Kompositionen. Dem ging eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Orchestern wie der Reykjavik Bigband, der "hr Bigband", dem Budapest Jazz Orchestra, der NDR Bigband und vielen anderen voraus.

 

Brandt, Volker

Brandt, Volker

Der Schauspieler und Synchrinsprecher Volker Brandt wurde am 02. August 1935 in Leipzig geboren. Er absolvierte seine Ausbildung als Schauspieler an der Otto-Falchenberg-Schule in München und arbeitete mit Gustaf Gründgens.

Seit der in den 1970er-Jahren sehr erfolgreichen US-Fernsehserie "Die Straßen von San Francisco" fungiert Brandt in den deutschen Synchronisationen aller Filme des US-amerikanischen Schauspielers Michael Douglas als dessen Stimme. Außerdem synchronisierte er u. a. Paul Reiser in der Serie "Verrückt nach dir" und dem Spielfilm "Aliebs - Die Rückkehr"  sowie Lee Horsley in "Nero Wolfe"und Matt Houston. Auch für Hörspielproduktionen ist Volker Brandt tätig. Zwischen 1980 und 1983 sprach er in sechs Folgen der Hörspielreihe "Die drei ??" , zu deren beliebtesten Sprechern er bis heute gehört. Seit 2003 spricht er den Pater Brown in der gleichnamigen Hörspielreihe und den Inspektor Lestrade in verschiedenen Folgen der Sherlock -Holmes-Hörspielreihe des Studio Maritim.

Brandt ist nicht nur als (Synchron-)Sprecher bekannt, er trat auch vor der Kamera auf. So war er von 1980 bis 1985 der Berliner Tatort-Kommissar Walther und trat regelmäßig in den erfolgreichen Fernsehserien "Die Schwarzwaldklinik"  und "Das Traumschiff" auf.

Heute lebt er in München zusammen mit seiner Lebensgefährtin, der Schauspielerin Susanne Meikl, mit der er für das ehemalige Broadway-Bühnenstück "Columbo: Mord auf Rezept" auf der Bühne stand. 2006 übernahm er bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg die Rolle des "Vater Hillman" in dem Stück "Winnetou III."

 

Eisenkolb, Susanne

Eisenkolb, Susanne

absolvierte ihre Ausbildung als Stipendiatin am Studio des Theaters an der Wien. Ihre Gesangsstudien perfektionierte sie in Amerika bei dem New Yorker Prof. Oren Brown, bei Hildegard Foren und Prof. Michael Dixon. Danach war sie in Cats und bei der Uraufführung von The Black Rider am Thalia Theater Hamburg zu sehen. Nach Engagements in Innsbruck, Wien und Basel sowie ihrer Interpretation der Chaja in Sobols Ghetto- Inszenierung spielte sie Hauptrollen in diversen Musicals wie u. a. in My Fair Lady, Singin' in the rain, Anything Goes und die Sandy in Grease an den Vereinigten Bühnen Wien. Weitere Engagements führten sie an das Nationaltheater Mannheim, das Schauspiel Essen, das Deutsche Theater München sowie an das Wiener Burgtheater und nach Salzburg zu den Festspielen. Sie arbeitete u. a. mit bekannten Regisseuren wie Robert Wilson, Joshua Sobol, Jérome Savary und Jürgen Flimm zusammen. Für ihre Darstellung der Gypsy Rose Lee in Gypsy am Berliner Theater des Westens erhielt sie den deutschen Musicalpreis IMAGE. Zudem hat sie in diversen Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera gestanden, u. a. in der populären ZDF/ORF-Serie Spiel des Lebens in der Hauptrolle als Julia Seidenberg sowie in verschiedenen Serien wie alphateam, Nicht ohne meinen Anwalt, Für alle Fälle Schwester Stefanie oder Helicops. Sie hat als Moderatorin für diverse Sender gearbeitet, verschiedene Solo-Programme auf Tourneen in Europa und Brasilien gezeigt sowie eine Reihe von Konzerten und Lesungen gegeben. 2010 trat sie u. a. in Kopenhagen in der Gala The Life of Frank Sinatra zusammen mit dem dänischen Radiosymphonieorchester auf.

 

Gehr, Doro

Gehr, Doro

wuchs in einer Musikerfamilie auf. Ihr Vater - Kirchenmusiker - hörte hauptsächlich Bach, folglich hörte die ganze Familie hauptsächlich Bach.
Doch eines Tages erlebte sie "A Night in Tunisia" und von da an wurde vieles anders: Sie zog von Zuhause aus  - trotz ihrer Liebe zu Bach – und ging nach New York. Dort erhielt sie in der Erick Hawkins Dance School eine Tanz- und Kompositionsausbildung.

Obwohl sie sich immer nur Musik widmen wollte, landete sie 1986 als Klavier spielende Schauspielerin im Ensemble des Theaters Wilde Mischung Berlin. Dort spielte sie unter anderem die Maria Stuart in „Maria Stuart – schriller als Schiller“, womit sie national sowie international tourte. 1994 war Gehr für zwei Jahre zusätzlich Musikerin bei dem Improvisationstheater Theatersport Berlin. 2005 gründete sie zusammen mit Silke Fell die Swingband Les Belles du Swing, 2007 war sie als Pianistin beteiligt an dem Edith Piaf Projekt „Compagnons“, seit 2007 ist sie Pianistin und Keyboarderin der Ina Deter Band und seit 2010 zusätzlich bei bethree, Bossa Nova und Latin Jazz.

Zahlreiche Auszeichnungen hat Doro Gehr bereits erhalten, so beispielsweise den Sonderpreis für junge Songpoeten der Hanns-Seidel-Stiftung, den Deutschen Kleinkunstpreis, 2006 den Studiopreis des Berliner Kultursenats und im selben Jahr auch den Publikumspreis beim Jazz & Blues Award Berlin.

 

Gring, Dieter

Gring, Dieter

 

In Giengen an der Brenz geboren, nahm er zunächst in Stuttgart privaten Schauspielunterricht, bevor er die Stage & Musical School Frankfurt besuchte. Engagements brachten ihn ans Kammertheater nach Karlsruhe, zu den Schloßfestspielen Dilsberg, ans Theater der Stadt Zwickau und zum Mobilen Theater Frachtraum in Würzburg. Seine Liebe zum Freilichttheater führten Dieter Gring zu den Kreuzgangspielen nach Feuchtwangen, wo er u. a. den Cherubin in Beaumarchais „Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit“ und den Bassanio in Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“ spielte, sowie zu den Brüder-Grimm-Märchenfestspiele nach Hanau. Dort führt er seit Jahren auch erfolgreich Regie und dramatisiert für die Bühne kaum bekannte Grimm-Märchen wie „Die Gänsehirtin am Brunnen“, „Der Eisenhans“, „Die sechs Schwäne“ und „Jungfrau Maleen“, seit 2007 ist er auch Intendant der Märchenfestspiele. Das Frankfurter Publikum sah ihn in vielen Rollen an der Komödie und im Fritz Rémond Theater, so in „Othello darf nicht platzen“, als Anutschkin in Gogols „Die Heirat“, Andri in „Andorra“ von Max Frisch, Ross Gardiner in „Besuch bei Mr. Green“, Hans Kittel in „Ghetto“, den Beckmann in Borcherts „Draußen vor der Tür“ und zuletzt in der Titelrolle in "Elling". Ferner ist Dieter Gring ein gefragter Sprecher für Hörspiele und Synchron und stand für TV-Serien wie „Tatort“, „Ein Fall für Zwei“, „Eßgeschichten“, „Unter uns“, „Balko“ oder „Die Kommissarin“ vor der Kamera.    

 

Hurtak-Beckmann, Dagmar

Hurtak-Beckmann, Dagmar

An der Hochschule für Musik und darstellende Kunst ihrer Heimatstadt Graz erhielt Dagmar Hurtak-Beckmann ihre Ausbildung, die sie im Fach Liedinterpretation/Musical noch an der Essener Fokwang-Hochschule, in Wien und Berlin ergänzte. Ihre Bühnenlaufbahn prägten Engagements am Schauspielhaus Graz, am Schlosstheater Celle und bei den Festspielen in Murau und Bad Hersfeld. Sie gehörte zu den Ensembles der Musicals Black Rider, Evita, und Jesus Christ Superstar. Zu ihren musikalischen Erfolgen gehören Prinz Orlofski in Die Fledermaus, Pamina in Zauberflöte für Kinder, Zeitel in Anatevka, Ann Lane/Bianca in Kiss me, Kate, Aldonza in Der Mann von La Mancha und die Wirtin im Im weißen Rössl. Sie spielte die Titelrollen in Heute Abend Lola Blau und in Irmgard Keuns Das kunstseidene Mädchen. In Brechts Dreigroschenoper war sie Polly Peachum, Annie Wilkes in Misery und Mercedes Degas in Die Grönholm-Methode, um nur einige ihrer vielen Rollen zu nennen. In der Spielzeit 2009/10 stand sie u. a. als Charlotte in Babytalk, Mrs. Clackett/Dotty Oatly in Der nackte Wahnsinn und in Loriots dramatische Werke auf der Bühne. Auf Schloss Feistritz bei Klagenfurt präsentierte Dagmar Hurtak-Beckmann im Juni 2010 ihr Soloprogramm Ich bin so unmusikalisch.

 

Kamolz, Oliver

Kamolz, Oliver

 

Oliver Kamolz debütierte in Bad Godesberg als Igor in „Die Kaktusblüte“ und spielte am Kammertheater Karlsruhe die Hauptrollen in „Frühstück mit Julia“ und „Mickey Maus und Einstein“. Mit Claus Biederstaedt stand er mehr als elfhundert Mal auf den Bühnen der Komödien  Berlin, München, Köln und Frankfurt in „Trau keinem über sechzig“, „Der Neurosenkavalier“ und „Wer den Löwen weckt“, Uraufführung 1998 im Fritz Rémond Theater. Hier gastierte er im Nachkriegsdrama „Draußen vor der Tür“ sowie als Mortimer Brewster in „Arsen und Spitzenhäubchen“ und zuletzt in „Loriots Dramatische Werke“. An der Komödie Frankfurt war er u. a. in „Außer Kontrolle“, „Cyrano in Buffalo“, „Champagnerkomödie“ und in „Bitte nicht stören“ zu sehen. Er inszenierte für freie Gruppen mehrere Musicals, stand für „Tatort“ -Folgen u. a. mit Heinz Schubert und Karl-Heinz von Hassel vor der Kamera und war zuletzt an der Seite von Uwe Ochsenknecht und Katja Flint in „Für immer und jetzt“ zu sehen. In den vergangenen zwei Jahren war er mit den Inthega Preis nominierten Stücken „Verzauberter April“ und „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ auf Tournee.

 

Kamp, Alexandra

Kamp, Alexandra

Alexandra Kamp gewann bereits im Alter von elf Jahren einen nationalen

Vorlese-Wettbewerb. Nach dem Abitur studierte die gebürtige Baden-Badenerin an der Schauspielschule „Les Cours Florent“ in Paris und arbeitete international als Model.

Ihr Kinodebüt feierte Alexandra Kamp 1998 an der Seite von Claudia Cardinale in

dem französischen Arthouse-Kinofilm „Riches, Belles et Cruelles“. Für ihre erste TV-Hauptrolle in Ernst Josef Lauschers Melodram „Ich liebe eine Hure“ stand sie mit Uwe Bohm vor der Kamera. Ihr belgischer Dogmafilm „Vampires“ gewann im April 2010

den Publikumspreis beim International Fantastic Filmfestival in Brüssel. Außerdem

war sie Jurymitglied des Filmfestivals von Monte Carlo und sogar für The

International Emmy Awards 2010.

Neben ihren Film- und Theaterprojekten hat sie eine große Vorliebe für Literatur. Sie verlieh der Hörbuch-Version von Henry Millers „Sexus“ ihre Stimme und nahm damit erfolgreich beim Internationalen Literaturfestival in Berlin und beim Internationalen Theaterfestival in

Bielefeld teil. 

Vor einem Jahr standAlexandra Kamp unter der Regie von Dieter Wedel bei den Nibelungenfestspielen in Worms auf der Bühne. Anfang 2011 sorgte sie in Stuttgart mit dem französischen Theaterstück „Illusionen einer Ehe“ über Wochen für ein ausverkauftes Haus. Nun freut sie sich auf das Frankfurter Publikum. 

 

Körbel, Karoline

Körbel, Karoline

Karoline Körbel bekam bereits im zarten Alter von 6 Jahren Klavierunterricht an staatlichen Musikschulen, doch erst 1993 entdeckte sie ihre Liebe zum Schlagzeug und spielte ab sofort als Schlagzeugerin in verschiedenen Bands. Nach ihrem Abitur erhielt sie eine studienvorbereitende Ausbildung an der Musikschule Tiergarten sowie an der Hochschule für Musik Hanns-Eisler und der Universität der Künste Berlin. 2001 wurde Karoline Körbel Mitglied der Tanja Ries - Band und veröffentlichte bei Traumton-Records die CD „Metanoia“. 2003 begann sie das fünfjährige Studium an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar für Jazzdrumset bei Prof. Jo Thönes. Während ihrer Studienzeit war sie Mitglied verschiedener Jazzformationen mit Auftritten u.a. auf Festivals wie dem Jazznachwuchsfestival in Leipzig oder Konzerten in Regensburg und Berlin. Es folgten weitere CD- Produktionen. Doch auch an Popbandprojekten beteiligte sie sich und hatte hier europaweit zahlreiche Auftritte. Zusätzliche Auftritte hatte sie als Showdrummerin mit verschiedenen DJs und bei Fernsehauftritten wie beispielsweise bei „Verstehen Sie Spaß“. 2001 beteiligte sie sich am Theater des Westens in Berlin das erste Mal an einer Theatermusikproduktion. Es folgten Auftritte am Nationaltheater in Weimar bei der Inszenierung „Faust II“ und in der Bar der Vernunft in Berlin.

Seit 2010 ist sie ausserdem mit dem Liedermacher Gerhard Schöne unterwegs.

 

Kowa, Barbara

Kowa, Barbara

Barbara Kowa ging von Hamburg nach Berlin, um an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch zu studieren.
2001 eröffnete sie als Helena im Chemnitzer "Faust I+II" (Regie: Adam Hanusgewitcz) das Theaterfestival Leipzig.
2002 spielte sie die Christine in Gotthelfs "Die schwarze Spinne" (Regie: Udo Schürmer) bei den Clingenburg Festspielen.
2003-2004 spielte sie am Renaissance-Theater Berlin die Louise in "Acht Frauen", sie tanzte und spielte unter Peter Mussbach in "Takemitsu-My: Way of Life" in der Staatsoper Berlin, dem Théâtre du Châtelet in Paris und in Tokio und kehrte 2007 mit "Mondlicht und Magnolien" (Regie: Tina Engel) ans Renaissance Theater zurück.
2008 gab sie die Célimene in Moliéres Menschenfeind auf dem Villering Festival bei Linz.
Sie nimmt als Performance-Künstlerin seit vielen Jahren an internationalen Festivals teil, z.B. "Transitstation".
2007-2009 produzierte sie ihren ersten Film "von und mit" Barbara Kowa in Westafrika: "Dreaming Mali", der derzeit durch internationale Filmfestivals tourt und 2010 in Dallas TBFF "best feature film" gewonnen hat.
Daneben spielte sie in vielen deutschsprachigen Serien und in der kanadischen Produktion "Lexx", sowie im Kinofilm "Schwarze Schafe", der 2007 den Preis der Hofer Filmfestspiele gewann.
Zuletzt spielte sie in der Komödie Frankfurt "Ein Hauch von Frühling".

 

Kramer, Karsten

Kramer, Karsten

Karsten Kramer ist gebürtiger Berliner und studierte Schauspiel an der Rostocker Hochschule für Musik und Theater. Während dieser Zeit stand er u.a. auf den Bühnen des Staatstheater Schwerin, des Volkstheater Rostock und mit Diether Krebs sowie Kurt Böwe vor der Kamera. 1995 führte ihn sein erstes festes Engagement nach Erfurt an das Theater der Landeshauptstadt, wo er fünf Spielzeiten blieb. Für die Darstellung der Titelrolle in Walther Hasenclevers "Der Sohn" in einer Aufsehen erregenden Inszenierung von Harald Siebler, wurde er 1995 von Theater heute zum besten Nachwuchsschauspieler vorgeschlagen. Dort spielte er verschiedensten Charakterrollen wie beispielsweise den Hofmarschall von Kalb in Schillers "Kabale und Liebe", Caliban in Shakespeares "Der Sturm" und im Erfolgsstück "Shakespeares sämtliche Werke, leicht gekürzt",

Eine ganz andere Leidenschaft führte ihn 2000 nach China, wo er beim Meister Yang Zhen He die Kampfsportart Taijiquan erlernte.

Seit seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitet Karsten Kramer freischaffend für Theater und Fernsehen. Zehn Jahre spielte er in der mit dem goldenen Spatzen ausgezeichneten ZDF-Kinderserie "Anja und Anton" die Rolle des melancholisch-witzigen Klaus-Peter. Für das Bad Hersfelder Theater spielte er u.a. Pompeijus in Shakespears "Mass für Mass", Puck in Shakespears "Sommernachtstraum" und Sosias in Kleists "Amphitryon"  und erhielt von der Presse zahlreich Lob.  2003 wurde Kramer zusätzlich der Große Hersfeldpreis verliehen.

Zuletzt sah man ihn in der Hauptrolle der Produktion des Altonaer Theaters „Tadellöser & Wolff“, mit welcher das Ensemble u.a. auch zu den Kempowski Tagen 2011 nach Rostock geladen wurde.

2010 war Kramer bereits als Schädel in „Verlorene Liebesmüh“ im Fritz Rémond Theater zu sehen. Nun freut er sich auf die Rolle des Truffaldinos.

 

Lindenau, Wolff von

Lindenau, Wolff von

Am 19. Nov.1951 wurde Wolff von Lindenau in Norddeutschland, in Wildeshausen, Kr. Oldenburg, als Sohn eines Geschäftsmannes geboren.

Familie von Lindenau lebte erst in Bremen, dann ein paar Jahre in Köln und ab seinem 10. Lebensjahr, wuchs er in Berlin-Zehlendorf auf. Dort besuchte er bis zur elften Klasse die Waldorfschule.

Er interessierte sich schon als Jungendlicher sehr für Theater und war über mehrere Jahre Statist an der Deutschen Oper Berlin.

Nach seiner Ausbildung als Schaufenstergestalter und nach Abschluss des Abiturs auf dem Abendgymnasium, engagierte ihn die Pariser Revuegruppe: Les Garçons Terribles.

Nach drei Jahren Europa-Tournee, besuchte er für weitere drei Jahre die Schauspielschule Renato Chibolini in Basel. Während der Ausbildung spielte er dort bereits am Piccolo-Theater, das der Schule angeschlossen war.

Von 1980 bis 85 war er als festes Ensemblemitglied am Stadttheater Heilbronn engagiert.

Seit 1985 lebt er nun in Frankfurt am Main, wo er freiberuflich tätig ist. Vorwiegend an der Komödie Frankfurt, am Fritz Rémond-Theater und am Frankfurter Volkstheater.

Auch in verschiedenen Fernsehproduktionen wirkt er mit.

Außerdem arbeitet er in diversen Tonstudios als Sprecher für Werbung, Computeranimationen und Filmsynchron.

 

Mann, Angelika

Mann, Angelika

Angelika Mann ist eine Sängerin und Schauspielerin, die bis 1985 in der DDR tätig war. Die Sängerin feierte Anfang der 1980er Jahre mit der Band Obelisk große Erfolge. 1985 verließ sie die DDR und ließ sich in West-Berlin nieder, wo sie eine Karriere als Theaterschauspielerin und Kabarettistin begann.

Nach einer Ausbildung zur Apothekenfacharbeiterin absolvierte Angelika Mann von 1969 bis 1973 eine Ausbildung zur Sängerin und Pianistin. Sie wirkte danach an Produktionen mit der Klaus-Lenz-Bgband, Uschi Brüning, Manfred Krug, Günther Fischer und Reinhard Lakomy (Traumzauberbaum 1980 und 2002) mit.

Von 1980 bis 1984 erzielte sie große Erfolge mit Obelisk und Andreas Bicking. Auch im Kinderprogramm Kling-Klang hatte sie einige Auftritte. Schließlich gab man ihr sogar 1982 eine eigene Fernsehsendung unter dem Titel "Rockmusik zum Anfassen". 1985 reiste sie jedoch nach West-Berlin aus.

1987–1993 trat Angelika Mann als Lucy in Günter Krämers Inszenierung der Dreigroschenoper im Theater des Westens, in Hamburg, Köln sowie bei Gastspielen in Spoleto und Tokio auf. Sie spielte von 1994 bis 2000 die Hexe in "Hänsel und Gretel"  im Berliner Friedrichstadtpalast und war von 1999 bis 2002 in der Insulaner-Revue  "Sehn' Se, det is Berlin" zu sehen. Seit 1999 bestreitet Angelika Mann regelmäßig Moderationen des Advents- und Weihnachtsprogramms im ORB (heute: RBB). Außerdem wirkte sie bei vielen Konzerten und Musicals der Gruppe Rumpelstil mit.

Seit 2003 tritt Angelika Mann bevorzugt mit dem Pianisten, Texter und Komponisten Frank Golischewski auf, mit dem sie auf verschiedenen Kleinkunstbühnen Deutschlands das musikalische Ost-West-Programm Hier kommt zusammen, was zusammen gehört gestaltet. Seit 2004 arbeitet sie im Ensemble des Berliner Kriminal Theaters in der Produktion "Der Mörder ist immer der Gärtner".

2007 und 2008 spielte sie die Snegurotschka" an der Komödie Dresden in "Die Hexe" Baba Jaga. Seit 2008 tritt Angelika Mann mit Achim Mentzel im Kabarett "Die KNeifzange" mit dem Programm "Ich will keine Schokolade" auf. Seit Januar 2009 spielt sie die Rolle des Gefängniswärters Frosch in der Operette "Die Feldermaus" im Landestheater Altenburg und den Bühnen der Stadt Gera.

2009 brachte sie mit Frank Golischewski zum 20. Jahrestag des Mauerfalls das neue musikalische Kabarettprogramm Die Rückkehr der Gummiadler auf die Bühne.

 

Marwig, Jerry

Marwig, Jerry

Jerry Marwig spielte an den großen Hamburger Musicalbühnen, u. a. die Deutschen Erstaufführungen von "Du bist in Ordnung Charlie Brown", "Grease" und "Forever Plaid", die europäische Erstaufführung von "Eating Raoul!" sowie in "Cabaret", "Freak Out!", "Lit­tle Shop of Hor­rors", "Heiße Ecke" und zuletzt die Uraufführung von "Ich war noch niemals in New York".
Am Rhein-Main-Theater stand er in "Sunset Boulevard" auf der Bühne, am Mainfranken Theater in "Anything Goes" und am Palladium Theater in "Mamma Mia". Volker Lechtenbrink holte ihn für die Festspiele nach Bad Hersfeld, wo er u. a. in "Was ihr wollt", "Romeo und Julia" sowie "Faust" zu sehen war.
Am Theater am Kurfürstendamm spielte er in "Keine Leiche ohne Lily", am Altonaer Theater in "Die Drei von der Tankstelle" und "Ohio–Wieso?!", am Ernst-Deutsch-Theater in "Kohlhaas" und "Hochzeit­sreise", bei den Komödien­spielen Mödling in "California Suite" sowie am Fritz Rémond Theater in "Butterbrot".
Fürs Fernsehen stand er bei "Diese Drombuschs", "Hagedorns Tochter", "Von Arzt zu Arzt", "Die Rettungs­flieger", "Die Delphi Dolls" sowie "Unter uns" vor der Kamera.
Im Fritz Rémond Theater war er zuletzt in Hitchcock´s "Die 39 Stufen" zu sehen.

 

Mey, Franz

Mey, Franz

Franz Mey absolvierte sein Schauspielstudium in Hamburg. Zahlreiche Theaterengagements führten ihn u.a. nach Lübeck, Hof, München, Hannover, Kassel und Bonn, wo er so unterschiedliche Rollen spielte wie den Figaro in Peter Turrinis „Der tollste Tag“, den Laertes in Shakespears „Hamlet“, den Antipholus in der „Komödie der Irrungen“, den Fremden in Ibsens „Die Frau vom Meer“ oder den Dr. Obermüller im „Hauptmann von Köpenick“. Einem breiten Publikum ist er aus dem Fernsehen bekannt, wo er neben Fernsehfilmen wie u.a. „Ein gemachter Mann“ auch in vielen Serien wie „Derrick“, „Forsthaus Falkenau“, „Alarm für Cobra 11“, "Um Himmels Willen", „Marienhof, „Eine Liebe am Gardasee“, „Sturm der Liebe“ u.a. vor der Kamera stand. 1998 bis 2000 spielte er die Rolle des Gefängnispfarrers Maximilian Ahrens in der RTL-Justizserie „Hinter Gittern - Der Frauenknast“. Zudem arbeitete er als Synchronsprecher und Sprecher beim Hörfunk sowie als Schauspiel- und Rhetoriklehrer.

Das Frankfurter Publikum sah ihn zuletzt als Dr. Hartl in der umjubelten Auffürung der "Schachnovelle".

 

Mohr, Gerhard

Mohr, Gerhard

Gerhard Mohr wurde in Würzburg geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule unter der Leitung von Ali Wunsch-König. Es folgten zahlreiche Engagements, u.a. am Staatstheater Hannover, Theater des Westens in Berlin, Theater Basel, Ulmer Theater und am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Er gastierte am Pfalztheater Kaiserslautern, Schloßparktheater Berlin, als Regisseur am Staatstheater Kassel, an der Comödie Bochum, am Theater Augsburg und bei den Schlossfestspielen Ettlingen. Er stand auf den Freilichtbühnen der Kreuzgangspiele Feuchtwangen, der Bad Hersfelder Festspiele sowie der Luisenburgfestspiele Wunsiedel und spielte zuletzt am Schloßtheater Celle in „Der Parasit oder die Kunst, sein Glück zu machen“. Gerhard Mohr war bereits am Fritz Rémond Theater an der Seite von Ernst Stankovski als „Tartuffe“ von Molière zu sehen sowie in Urs Widmers Managerdrama „Top Dogs“, in der Erfolgsproduktion „Die Grönholm-Methode“ von Jordi Galceran, in „Die weiße Rose“ von Lillian Garrett-Groag und in "Die 39 Stufen" von John Buchan und Alfred Hitchcock. Er gibt literarische Lesungen, arbeitet für Rundfunk und Fernsehen sowie als Synchronsprecher.

 

O' Hara, Natalie

O' Hara, Natalie

wurde als Tochter einer deutschen Flötistin und eines amerikanischen Theologen in Göttingen geboren. Schon in frühester Kindheit zog es sie zur Bühne. Die Folge waren Ballett-, Gesang- und Klavierunterricht, diverse "Jugend musiziert"-Preise und unzählige Schultheaterproduktionen.

Nach dem Abitur ging Natalie nach Hamburg, wo sie eine Musicalausbildung absolvierte. Ferner erhielt sie Schauspielunterricht bei Dr. Horst Antlitz und studierte Method Acting bei Geraldine Baron.

Es folgten Engagements unter anderem am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, am Contra-Kreis-Theater Bonn und der Komödie im Bayerischen Hof München, wo sie in Horst Johannings gefeierter Inszenierung der "39 Stufen" spielen durfte.

Außerdem war Natalie in zahlreichen TV-Rollen zu sehen, von SOKO Wien bis Küstenwache, von Tatort bis Traumschiff.

Seit 2007 spielt sie die "Susanne Dreiseitl" in der ZDF-Erfolgsserie "Der Bergdokor", deren 5. Staffel derzeit ausgestrahlt wird.

Nun freut sie sich auf die Arbeit im Fritz Rémond Theater.

 

Rößler, Nicole

Rößler, Nicole

Ihr Diplomstudium an der Hochschule der Künste Berlin in den Fächern Schauspiel, Gesang und Tanz beendete Nicole Rößler mit Auszeichnung und erhielt 1997 beim Bundesgesangswettbewerb im Fach Musical/Chanson den Preis der Günter-Neumann-Stiftung. Ihre ersten Engagements hatte die gebürtige Wuppertalerin in Berlin. Am Theater des Westens spielte sie in Helmut Baumanns Inszenierung von 30, 60, 90° - durchgehend geöffnet. Am Grips Theater verkörperte sie nicht nur die Hauptrolle Das Mädchen im Erfolgsmusical Linie 1 sondern war auch in den Stücken Alles Gute als Nadine, Eins auf die Fresse als Minnie und Café Mitte als Schnecke zu sehen. Die Neuköllner Oper verpflichtete sie für die Produktionen Lady Be Good als Shirley, Babytalk als Charlotte und Elternabend als Irene; für die Rolle der Helena in Peter Lunds Inszenierung Sommer Nacht Traum wurde sie 2001 mit dem Daphne-Theaterpreis ausgezeichnet. Am Stadttheater Görlitz stand sie als Mallory in City of Angels und am Musik & Theater Saar in der Titelrolle von Das Geheimnis der Mona Lisa auf der Bühne. In den Rollen Fee, Belle und Mathilde war sie mit Die Schöne und das Biest auf Tournee. Eineinhalb Jahre war sie in Zürich als Thalassa im Unterwassermusical Deep zu sehen und im Musicaldome Köln als Killer Queen und Teacher im Queen-Musical We Will Rock You. Bei den Sommerfestspielen der Liechtenstein Musical Company konnte man sie in der Titelrolle des Musicals Evita erleben. Außerdem verleiht Nicole Rößler der Mutter in der preisgekrönten Animationsserie Die Moffels ihre Stimme.

 

Rühaak, Siemen

Rühaak, Siemen

Siemen Rühaak wurde als Sohn eines Kaufmanns in Ostfriesland geboren. Er sammelte schon in Kindertagen schauspielerische Erfahrung als Darsteller in einem niederdeutschen Volksstück aus der Feder seines Vaters. Im Alter von 10 Jahren gewann er einen Lesewettbewerb, der seine Bühnenbegabung bereits erahnen ließ, und gründete mit 15 seine eigene Folkband, die „Liberty Lovers“. Nach dem Abitur absolvierte er ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in  Hannover. Es folgten Theaterengagements u.a. an den Münchner Kammerspielen und an den Schauspielhäusern in Hamburg, Bochum, Wien und Frankfurt. Hier spielte er u.a. Graf Leicester in „Maria Stuart“ und Kafkas Monolog „Bericht für eine Akademie“. Sein vielseitiges Rollenrepertoire reicht vom Sympathieträger bis zum Übeltäter, zuletzt verkörperte er sehr erfolgreich auf Tournee den Vicomte de Valmont in „Gefährliche Liebschaften“ und die Titelrolle im „Faust“ auf den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel.

Einem breiten Publikum ist Siemen Rühaak aus zahlreichen Fernsehfilmen und -serien bekannt. Er steht seit dem zwanzigsten Lebensjahr neben seinen Theaterverpflichtungen auch vor der Kamera und gehört seitdem zu den meistbeschäftigten Darstellern der Branche. Zu seinen erfolgreichsten Serien gehören u.a. "Alle meine Töchter", "Der Bergdoktor" und "Dr. Stefan Frank". Auch in Kinofilmen war er zu sehen, u.a. in Margarethe von Trottas „Rosenstraße“.  Darüber hinaus wirkte er an zahlreichen Hörspielproduktionen mit und hält regelmäßig Lesungen. Mit seinen musikalischen Leseabenden „Hörst du Geliebte“ (Gedichte von Rainer Maria Rilke) und „…und dennoch hofft mein Herz…“ (Hermann Hesse) tritt er immer wieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf. Für Detlef Rönfeldts Fernsehspiel „Nur eine kleine Affäre“ erhielt er 1995 den Grimmepreis.

 

Richter, Christine

Richter, Christine

Geboren in Frankfurt am Main galt Christine Richters erste Leidenschaft dem Rollkunstlaufen. Über das Tanzen fand sie auch den Weg ins Theater. Nach einer Ausbildung zur Musicaldarstellerin, probierte sie sich in ihrem ersten festen Engagement im Dreispartentheater in Hildesheim, in den verschiedensten Rollen aus. Schauspiel, Musical, Operette…sie lernte die Vielseitigkeit ihres Berufes kennen und lieben. Dennoch ließ sie sich ungern dauerhaft in eine Schublade stecken. Nach Hildesheim kehrte sie in ihre Heimatstadt Frankfurt zurück und hatte das große Glück in den folgenden Jahren hauptsächlich an Fritz-Rémond-Theater und Komödie spielen zu können.

Besonders gern denkt sie dabei an die Produktionen „Stepping out“, „Kiss me Kate“ und „Sekretärinnen“ zurück. Ihr Weg führte sie nun in den folgenden Jahren zu Theatern in Köln, Düsseldorf, Bonn, Karlsruhe, Schleswig. Sie  brachte in dieser Zeit zwei Soloprogramme zur Uraufführung.  In den letzten vier Jahren war sie in Celle am Schlosstheater engagiert, wo ihr die „Dreigroschenoper“, „Johnny Johnson“, sowie die Revuen  „Schuld war nur der Bossa Nova und „Kauf Dir einen bunten Luftballon“ besonders wichtig waren. Diese Theatersaison war sie bereits in der Komödie Frankfurt in „Noch´n Gedicht – Die Heinz Erhardt Revue“  zu sehen.

 

Schüler - Springorum, Katrin

Schüler - Springorum, Katrin

Schon zu Beginn ihres Studiums an der Hochschule für Musik und darstellende Künste in Wien gründet Katrin Schüler - Springorum ihre erste Band: die jiddische Formation Gojim. Mit ihr tourte sie jahrelang durch Europa und Israel und veröffentlichte vier Longplayer – CDs.

Katrins Schwäche für Musicals und Theatermusik bringt sie zu einer nächsten großen Stufe ihres musikalischen Könnens. Als ihr die Leitung der Caroline Koczans Veaudeville- Revue angeboten wird, greift sie zu und arbeitet bei dieser erfolgreichen Produktion als Arrangeurin und Gitarristin.

Es folgen Tätigkeiten als Musical Director für Musicalproduktionen wie etwa für „Hair“, „Carbaret“ und „You´re a Good Man, Charlie Brown“. Als vielseitige Gitarristin ist sie sehr gefragt und trat im Wiener Burgtheater, Wiener Volkstheater, im Mecklenburgischen Staatstheater, Schwerin und vielen anderen Häusern auf.

2002 übernimmt sie in Berlin die künstlerische Leitung der 20-köpfigen A-cappella-Gruppe Cavaliere mit Konzerten in Berlin, auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals und bei Gastspielen wie den Various Voices in Paris. Katrin schrieb für die A-capella-Gruppe vielfältige Arrangements. Dies tat sie zusätzlich auch für andere Formationen wie die Kleine Berliner Chorversuchung, das AMMO Orchstrion oder die Daffband.

Als Gitarristin spielte sie in Rock-, Pop-, und Jazz-Formationen und in Besetzungen vom smarten Duo bis zur Big Band. Darüberhinaus spielte sie in der Band von Jasmin Tabatabai, in der Kapelle Weyerer und der Berliner Hip-Hop-Formation SUSIUS.

Als Komponistin und Produzentin hat sie Musik zu ZDF- und WDR-Produktionen, zu Hörspielen und für Universal Publishing geschrieben. Im Februar 2011 erschien ihr zweites Album beim Münchner Musikverlag Popvirus.

 

Scheel, Maike

Scheel, Maike

Während ihres Studiums an der Musikhochschule HANNS EISLER BERLIN (Jazz Institut Berlin) und dem BASS COLLECTIVE NEW YORK war die Bassistin Maike Scheel bereits leidenschaftlich ins Komponieren und Arrangieren verstrickt und entdeckte ihre Begeisterung für Latin - Musik.

2002 war sie mit einer Berliner Salsaband beim internationalen Jazz  Festival in Havanna zu Gast. Von der Atmosphäre und den Klängen  Kubas  inspiriert, gründete sie 2003 in Berlin die Salsaband Mi Solar, mit der sie zweimal beim Jazzfestival in Montreux zu Gast war. Mit den Kompositionen für Mi Solar wurde Maike Scheel 2005 Gewinnerin des Berliner Senatswettbewerbs und bekam die Möglichkeit zu einem Studienaufenthalt in Havanna.

2010 gewann sie mit Mi Solar zum zweiten Mal den Studiopreis des Berliner Senats. Im November 2011 wird ihre zweite CD „Havana Berlin“ offiziell erscheinen.

Neben Mi Solar ist Maike Scheel in zahlreichen Berliner Bands als E- und Kontrabassistin zu hören. Stilistisch bewegt sie sich zwischen Jazz, Swing, Pop und Weltmusik. Darüber hinaus sind die musikalische Begleitung von Musicalproduktionen und Bandcoaching Teil ihres musikalischen Lebens.

 

Schneider, Stefan

Schneider, Stefan

Stefan Schneider erhielt seine Schauspielausbildung in Berlin. Sein Rollenrepertoire reicht von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“, über Yasmina Rezas „Kunst“, Dario Fos „Offene Zweierbeziehung“ und Gabriel Baryllis „Butterbrot“ bis zu Michel Frayns „Der nackte Wahnsinn“ oder Ray Cooneys „Außer Kontrolle“. Dabei arbeitete er mit Regisseuren wie Wolfgang Spier, Achim Plato, Margit Saat-Ponelle und Claus Helmer. Für Film und Fernsehen spielte er die Hauptrollen in „Segeln macht frei“ und „Laufen, leiden, länger leben“, war in Serien wie „Moselbrück“, „Schwarzwaldklinik“, „Ravioli“ und „Manni, der Libero“ zu sehen und stand u.a. für „Unter Ausschluss der Öffentlichkeit“, „Ein typischer Fall“, „Die Männer vom K3“ oder „Formen der Liebe“ vor der Kamera. In Frankfurt kennt man ihn aus „Othello darf nicht platzen“ und „Und alles auf Krankenschein“ an der Komödie sowie aus „Loriots Dramatische Werke III“, „Mirandolina“, „Die Grönholm-Methode“, „Der zerbrochne Krug“, „Männerhort“, „Ein Geist kommt selten alleine“, „Verlorene Liebesmüh“ und „Wer doppelt liebt, lebt besser“ am Fritz Rémond Theater.

 

Timmer, Inez

Timmer, Inez

Inez Timmer sang schon immer leidenschaftlich gerne, hatte bereits mit 15 Jahren eine eigene Band, war aber zunächst als Lehrerin für Englisch und Holländisch tätig, bevor sie am Konservatorium Hilversum eine Ausbildung als Jazzsängerin und Gesangslehrerin abschloß. Inzwischen steht sie auf Bühnen in Amsterdam, Wien, Baden, Aachen, Duisburg, Berlin, Oberhausen, Bonn, Essen oder Gelsenkirchen, spielte u.a. in „Cyrano“, „Phantom der Oper“, „Elisabeth“, „Die Schöne und das Biest“, „Funny Girl“, „Les Misérables“, „Der Glöckner von Notre Dame“, „Falco meets Amadeus“ oder „Fame“ und tritt mit eigenen Swing- und Jazzprogrammen auf. Zuletzt war sie als Lady Ashtonburry in „Hochzeit in Schwarz“ und „Ein Leichenschmaus“ zu sehen, machte die CDs „My little boat“ und „Nichts haut mich um“ und hat einen Lehrauftrag an der Folkwang Musikhochschule Essen, an den Performing Arts Studios Wien sowie an der Constantin Schule Bochum.

 

Toussaint, René

Toussaint, René

René Toussaint wurde in Bonn geboren und studierte nach dem Abitur Philosophie und Physik in Köln. Danach absolvierte er dort eine Schauspielausbildung am Theater Der Keller. Er war engagiert am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, dem Schloßtheater Moers, in Bonn am Schauspiel und am Contra-Kreis-Theater, dem Schauspiel Frankfurt, dem Kölner Theater am Dom und an der Komödie im Bayerischen Hof in München.

Er spielte unter Regisseuren wie Ruth Berghaus, Hans Hollmann, Peter Eschberg oder Wolfgang Spier Rollen, deren Spektrum von Pylades in Iphigenie auf Tauris bis zum Brian in Love Jogging, vom Egmont in Goethes Trauerspiel bis zum Robert in Boeing Boeing reicht.

In der Komödie Frankfurt spielte er zuletzt in Wolfgang Spier´s Inszenierung zusammen mit Christine Glasner und Volker Brandt in dem Stück "Hände weg von meiner Frau".

Im Fritz Rémond Theater war er als der Dottore in "Diener zweier Herren zu sehen".

Im Fernsehen ist René Toussaint ebenfalls häufig zu sehen, er spielte in den TV-Filmen Venusmörder, Affäre Nachtfrost oder Heirat wider Willen und in den Serien Tatort, WesterdeichFaust, Stadtklinik, Parkhotel Stern, Kurklinik Rosenau oder Die Fallers, um nur einige zu nennen. 11 Jahre war er in der WDR-Serie Die Anrheiner als Mathes Krings zu sehen.