Ladies Night

Komödie von Stephen Sinclair & Anthony McCarten
Regie: Folke Braband

26.01.2017 - 12.03.2017

Eine herunter gekommene englis­che Indus­tri­es­tadt und mitten­drin drei Freunde – ohne Arbeit, ohne Plan, ohne Perspek­tive: Da ist Craig, der jeden Tag ein neues „todsicheres Ding“ am Laufen hat und doch immer nur auf der Flucht ist vor seinen Gläubigern, Barry, ewig abgebrannt, kämpft wie ein Löwe um das Besuch­srecht für seinen kleinen Jungen und der gutmütige Norman hockt tagelang im Pub herum, weil seine Frau von seiner Arbeit­slosigkeit noch gar nichts weiß.
Die Drei halten sich mit Gelegen­heit­sjobs und leeren Zukun­fts­fan­tasien über Wasser, bis unter ihren Frauen eines Tages das Chippendales-​Fieber ausbricht. Da wird ganz plötzlich eine Idee geboren: Sie sind zwar nicht schön – auch nicht mehr ganz jung, aber sie haben einen Plan: Als „Die Wilden Stiere“ bieten sie Männer-​Striptease. Doch schon beim ersten Casting – man benötigt schließlich noch Mittänzer - stellt sich die alles entschei­dende Frage: Ganz oder gar nicht?!

Die turbu­lente Komödie der neuseeländis­chen Autoren Stephen Sinclair und Anthony McCarten feierte 1987 in Auckland Première und wurde in seinem Heimat­land zum erfol­gre­ich­sten Theater­stück aller Zeiten. Für die amüsante Geschichte vom ungewöhn­lichen Kampf ganz gewöhn­licher Menschen gegen Arbeit­slosigkeit, Geldnot und Tristesse sowie dem Mut, etwas gänzlich Neues zu wagen, gab es 2001 den franzö­sis­chen Prix Molière als beste Bühnenkomödie des Jahres. In der Spielzeit 200304 entwick­elte sich Ladies Night auch am Fritz Rémond Theater zum absoluten Publikumshit. Zum 70. Jubiläum des Zoothe­aters kehren die unerschrock­e­nen Männer jetzt auf die Frank­furter Bühne zurück!

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Pressestimmen


„Das Publikum rastet erneut aus, schon bevor die ersten Hüllen fallen. Rührend, witzig, mitreißend. Ein stürmisch bejubeltes Vergnü­gen. Wertung: Toll!“
(BILD Frankfurt)

*****

„In Claus Helmers Privatthe­ater war abermals der Teufel los: Die Zuschauer juchzten und johlten, applaudierten und rasten.“
(FAZ)

*****

„Zum 70. Geburt­stag des Hauses schaut man sich gerne und mit Vergnü­gen noch einmal die herrlich komis­che Story der Strip­perkumpels an. Schon die ersten Proben in Craigs Wohnz­im­mer trieben vor allen den Damen im Publikum die Lachträ­nen in die Augen. Eine reizvolle Sozial-​Milieustudie voller humoriger (Männer-)Erotik. Ein Clou.“

(Frank­furter Neue Presse)

*****

„Ihre Dialoge sind muntere kleine Schlachten und die Pointen sitzen. Die Stimmung im Haus ist vorzüglich.“

(Frank­furter Rundschau)

*****

„Das Stück der neuseeländis­chen Autoren hat alles, was ein gutes Stück ausmacht - tolle Darsteller und einen spannen­den Plot -, punktet aber obendrein mit nackter Haut und Situa­tion­skomik. Ein königliches Vergnü­gen für die Zuschauer. Das ungle­iche Quintett zeigt sich am Ende in Bestform, erobert mit anzüglichem Hüftschwung und lasziver Perfor­mance Bühne und Damen­welt. Das Stück lebt einzig von seinen allesamt grandiosen Darstellern, von mit leichter Hand insze­nierter Slapstick-​Komik und flotten Rhyth­men. Ein Feelgood-​Stück, das seine Zuschauer nach 150 Minuten mit einem Lächeln im Gesicht entlässt.“
(Offen­bach Post)