Chaos auf Schloss Haversham - The Play That Goes Wrong

Komödie von Henry Lewis, Jonathan Sayer & Henry Shields
Regie: Claus Helmer

18.10.2018 - 18.11.2018

Ausgeze­ich­net mit dem Olivier Award und dem Prix Molière als „Beste Komödie“!

Mord auf Schloss Haver­sham heißt das Stück, das eine ambition­ierte kleine Amateurthe­ater­gruppe aufführen will. Ein klassis­ches, englis­ches Krimi­nal­stück in ländlicher Abgeschieden­heit mit famil­iären Verstrick­un­gen, korrupten Polizeibeamten, loyal-​verschwiegenen Dienern und äußerst widri­gen Wetterbe­din­gun­gen. Doch bei der Aufführung geht einfach alles schief: Türen lassen sich nicht öffnen, Requi­siten sind nicht an ihrem Platz, Dialoge laufen in der falschen Reihen­folge ab und Schaus­pieler werden bewusst­los geschla­gen. Doch so britisch steif das Krimi-​Stück auch ist, oder wie gnaden­los die Auftritte der einzel­nen Akteure auch danebenge­hen, das Wichtig­ste ist: Haltung bewahren und sich nur ja nichts anmerken lassen. The Show must go on!

Der Londoner West End Hit, 2015 ausgeze­ich­net mit dem Olivier Award als „Best New Comedy“ sowie 2016 mit dem Prix Molière als „Beste Komödie“, kommt erstmals nach Frank­furt! Slapstick und gleichzeitig feinster britis­cher Humor, Monty Python lässt grüßen! Die junge Londoner Theater­gruppe Mischief Theatre um Jonathan Sayer, Henry Shields und Henry Lewis hat ein Gag-​Feuerwerk entwor­fen, das nicht nur Freun­den des englis­chen Humors und des entgren­zten Slapsticks Bauch­schmerzen vor Lachen bereiten dürfte. Das Stück, das seit seiner Urauf­führung restlos ausverkauft ist, begeis­tert das Publikum so sehr, dass das Autoren­trio mit Peter Pan Goes Wrong mittler­weile einen weiteren Erfolg nachgelegt hat! Und ein Ende? Ist noch lange nicht in Sicht!

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Pressestimmen:

„Wenn das kein Kult-​Klassiker wird, ist die Theater­welt nicht mehr zu retten. Für grenzen­losen Spaß sorgen grandiose Schaus­pieler, die alle Widrigkeiten stoisch wegspie­len. Lachan­fälle, Begeis­terung. Unüber­bi­et­bares Vergnü­gen. Wertung: Toll!“
(BILD, 05.12.2016)

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„Henry Lewis, Jonathan Sayer und Henry Shields haben eine Slapstick­komödie über eine so gründlich misslun­gene Theat­er­auf­führung verfasst, dass einem vor Lachen der Bauch weh tut. Mit dröhnen­dem und anhal­ten­dem Applaus belohnt das Publikum Ensem­ble und Regieteam für diese strapaz­iöse Produk­tion.“
(FAZ, 05.12.2016)

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„Bei diesem Slapstick vom Feinsten provozieren zahlre­iche Details, mit denen das durchaus vorhan­dene, aber mit Mängeln behaftete Impro­vi­sa­tion­stal­ent der Laien hervorge­hoben wird, weitere Lacher. Zudem nehmen sich die Darsteller genügend Zeit, um die Eigen­heiten der gemimten Schaus­pieler deutlich herauszuar­beiten. Ungewöhn­lich großer Spaß.“

(Frank­furter Rundschau, 05.12.2016)

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„Da purzeln Kamin­simse und Fenster­rah­men, dank eines cleveren Bühnebildes (Steven Koop) wird paral­lel auf zwei Ebenen gespielt. Das ist vergnüglich und reich an Slapstick-​Gags wie sie sich Mister Bean nicht besser hätte ausdenken können. Eine unter­halt­same Komödie mit tollem Bühnen­bild für Fans des Silvester Kult-​Stücks ‚Dinner For One‘.“
(Offen­bach Post, 06.12.2016)

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„Wie immer leben solche Aufführun­gen vom schnellen Wechsel und vom exakten Timing – keine Tür darf zu früh oder zu spät aufge­hen, es sei denn, dies ist gewollt. Hier geht alles so daneben, wie es nur irgend geht und noch etwas darüber hinaus. Ein Stück wie ein Comic aus den besten Zeiten des „MAD-​Magazins“, ergänzt durch gekon­nte Valenti­naden, einem Hauch von Mister Bean und Monty Python. Ein Vergnü­gen, dem sich das Premieren­pub­likum gerne hingab.“
(kultur​ex​presso​.de, 07.12.2016)