Alle sieben Wellen

nach dem Bestseller - Roman von Daniel Glattauer
Regie: Peter Kühn

12.04.2012 - 20.05.2012

Kommt es nach Emmis und Leos Email-​Trennung zu einer Wieder­auf­nahme im Netz? Oder gar zu einer Begeg­nung ohne Netz?

Daniel Glattauer hat die stürmis­chen Nordwinde mit wogen­den Meereswellen bezwun­gen. Die hinreißende Fortset­zung seines E-​Mail-​Romans hat nun endgültig alle „Glattauer-​Süchtigen“ erwis­cht und mit Ulrike Zemmes konge­nialer Bühnen­fas­sung einen weiteren Flächen­brand in der Theater­land­schaft ausgelöst.

Haben Sie Lust zu erfahren, was aus Emmi und Leo wurde? Nach einer durch äußere Umstän­den erzwun­genen Schreib­pause von fast einem Jahr sind die Beiden ihre Gefühle füreinan­der nicht losge­wor­den. Der spritzige, zauber­hafte Liebes­di­a­log geht weiter - wie Emmi es ausdrückt: „Du lebst dein Leben. Ich lebe mein Leben. Und den Rest leben wir gemeinsam.“

Alle sieben Wellen, die Fortset­zung der Erfol­gskomödie „Gut gegen Nordwind“, ist ein ewiges Hin und Her, das Kommen und Gehen einer verbote­nen Liebe, denn Emmi ist noch immer verheiratet, und Leo hat eine Frau getrof­fen, die er heiraten will. Sechs Wellen schwap­pen ans Ufer, doch die siebte ist für eine Überraschung gut.

Kritiken

Barbara Kowa und Jerry Marwig liefern sich ein faszinieren­des, packend inniges Wortge­fecht, spielen sich Sätze zu wie Weltklasse-​Pingpongspieler.

Wertung: Sehr Gut Bild-​Zeitung 14.4.2012

Dieses Zweiper­so­n­en­stück in kammer­spielar­tiger Insze­nierung fesselt von der ersten Minute an. Es unter­hält auf hohem Niveau und ist dabei absolut kurzweilig.

Frank­furter Neue Presse 14.4.2012

Alle sieben Wellen“ in der Insze­nierung von Peter Kühn ist ein Dialo­glastiges Boulevard-​Kammerspiel, ein hervor­ra­gen­des Beispiel dafür, dass Sprache, wie schon Imanuel Kant argwöh­nte, ein Instru­ment der Missver­ständ­nisse sein kann.

Offen­bach Post 14.4.2012

Video zum Stück