Kommt es nach Emmis und Leos Email-Trennung zu einer Wiederaufnahme im Netz? Oder gar zu einer Begegnung ohne Netz?
Daniel Glattauer hat die stürmischen Nordwinde mit wogenden Meereswellen bezwungen. Die hinreißende Fortsetzung seines E-Mail-Romans hat nun endgültig alle „Glattauer-Süchtigen“ erwischt und mit Ulrike Zemmes kongenialer Bühnenfassung einen weiteren Flächenbrand in der Theaterlandschaft ausgelöst.
Haben Sie Lust zu erfahren, was aus Emmi und Leo wurde? Nach einer durch äußere Umständen erzwungenen Schreibpause von fast einem Jahr sind die Beiden ihre Gefühle füreinander nicht losgeworden. Der spritzige, zauberhafte Liebesdialog geht weiter - wie Emmi es ausdrückt: „Du lebst dein Leben. Ich lebe mein Leben. Und den Rest leben wir gemeinsam.“
Alle sieben Wellen, die Fortsetzung der Erfolgskomödie „Gut gegen Nordwind“, ist ein ewiges Hin und Her, das Kommen und Gehen einer verbotenen Liebe, denn Emmi ist noch immer verheiratet, und Leo hat eine Frau getroffen, die er heiraten will. Sechs Wellen schwappen ans Ufer, doch die siebte ist für eine Überraschung gut.
Kritiken
Barbara Kowa und Jerry Marwig liefern sich ein faszinierendes, packend inniges Wortgefecht, spielen sich Sätze zu wie Weltklasse-Pingpongspieler.
Wertung: Sehr Gut Bild-Zeitung 14.4.2012
Dieses Zweipersonenstück in kammerspielartiger Inszenierung fesselt von der ersten Minute an. Es unterhält auf hohem Niveau und ist dabei absolut kurzweilig.
Frankfurter Neue Presse 14.4.2012
„Alle sieben Wellen“ in der Inszenierung von Peter Kühn ist ein Dialoglastiges Boulevard-Kammerspiel, ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Sprache, wie schon Imanuel Kant argwöhnte, ein Instrument der Missverständnisse sein kann.
Offenbach Post 14.4.2012