Pressestimmen "DIE NIERE"

Empathie? Fehlanzeige. Das Ensemble spielt das mit ungeheurer Intensität. Die Egotrips von Arnold und Diana sind genauso glaubwürdig wie die Selbstlosigkeit Götz' und die wachsende Verzweiflung Kathrins. Kein Wunder, denn mit Solbach, Wengler, Wedekind und Schlehberger sind versierte Theatermimen am Werk. Und Regisseur Frank-Lorenz Engel - seit 2013 Intendant der Brüder-Grimm-Festspiele in Hanau - ist ein Spezialist für solche psychologisch dichten Kammerspiele. 

- Main-Echo, 19.02.

 

Mit "Die Niere" ist das Fritz-Rémond-Theater ganz nahe an einer aktuellen und heißen Debatte: Organspende. Hausherr Claus Helmer beweist damit wieder einmal - nach Demenz- und Autismusstücken - seinen Sinn für brisante Themen.

- Main-Echo, 19.02.

 

Mit Karacho lässt Regisseur Frank-Lorenz Engel die Figuren in diesem amüsanten Boulevardstück aufeinanderprallen.[...] Schlagabtausch folgt auf Schlagabtausch, Pointe auf Pointe, und die Dialoge ähneln Duellen, aus denen wechselnde Sieger hervorgehen."

- F.A.Z, 16.02.

 

Sigmar Solbach, bekannt unter anderem als Fernseharzt Dr. Stefan Frank, also jener Arzt, dem die Frauen vertrauen, darf als Arnold so richtig schön laut sein, angeberisch, besorgt um sich selbst und gemein zu seiner Frau - Ein Egomane, der noch einiges erleben wird und doch die Lacher auf seiner Seite hat.

- F.A.Z, 16.02.

 

Auch wenn die Niere im Verlauf der Handlung zunehmend auf dem Blick gerät, ist sie im Treppenhaus nachher Gesprächsthema. Ein origineller, u.U. fataler Beitrag zum Valentinstag.

- Frankfurter Rundschau, 16.02.

 

Und auch , wenn jetzt die Wendungen & Volten beginnen, von Vögel fein hineingeschrieben und von Regisseur Frank-Lorenz Engel ebenso fein serviert, bleibt das Quartett standhaft und ernst. Das Publikum soll lachen (macht es, macht es)[...].

- Frankfurter Rundschau, 16.02.

 

So bekommt man das Lachen nicht immer aus dem Hals[...]Doch mit Witz werden die bitteren Fakten und Formulierungen versüßt, sodass sie besser zu goutieren sind.

- F.N.P., 19.02.

 

Solbach greift tief in die Palette der[...]Emotionen, lässt Ärger, Wut und Verzweiflung sichtbar werden und wirken.

- F.N.P., 19.02.

 

Es wird geschachert wie auf einem Basar.[...]Dabei sprüht Stefan Vögels Stück vor tiefschwarzen, pointenreichen Dialogen und tiefsinnigen Fragen - ganz ohne moralischen Zeigenfinger.

- Offenbach Post 19.02.

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