Prof. Claus Helmer

Prof. Claus Helmer

absolvierte seine Schauspielausbildung von 1959 - 1962 am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Schon während seiner Ausbildung war er bereits in 40 Theaterrollen an fast allen Wiener Bühnen, sowie in drei Spielfilmen und etlichen Fernsehproduktionen zu sehen. Ab 1962 war Claus Helmer als Schauspieler und Regisseur in Aachen, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Frankfurt am Main tätig. 1965 stand er zum ersten Mal auf der Bühne des Kleinen Theaters im Zoo an der Seite des Prinzipals Fritz Rémond in „Telemachos Clay“.

1967 feierte Claus Helmer seinen Einstand in der Komödie Frankfurt. Auch heute steht er immer wieder auf den Brettern, die die Welt bedeuten, so z.B. in „Cyrano in Buffalo“, „Champagnerkomödie“, in „Endlich allein“, „Othello darf nicht platzen“ oder zuletzt in „Ein Schlüssel für Zwei“, wo er als Richard auf der Bühne stand und ebenso die Regie übernahm.

Seit 1972 ist er Direktor der Komödie. Seit dieser Zeit hat er 59 Stücke inszeniert und hat selbst in 29 Inszenierungen mitgespielt. Dazu kommen noch ca. 14 Inszenierungen an anderen Bühnen wie beispielsweise an der Komödie im Bayerischen Hof, Theater in der Josefstadt (Wien), Koblenz, Köln usw..

1995 übernahm Claus Helmer zusätzlich die Direktion des Fritz Rémond Theaters im Zoo und rettete das traditionsreiche Haus so vor der Schließung. Hier inszenierte er u.a. „Andorra“, „Liliom“, „Die 39 Stufen“,  „Der Raub der Sabinerinnen“ und zuletzt "The King's Speech - Die Rede des Königs".

Während seiner langjährigen Karriere erhielt Claus Helmer zahlreiche Auszeichnungen aufgrund besonderer schauspielerischen Leistungen sowie für seine Verdienste im Bereich Kultur. Hierzu zählen beispielsweise das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt, das Hessische sowie das Bundesverdienstkreuz am Bande sowie 2010 den „Friedrich Stoltze“ Preis für seine besonderen Verdienste um die Pflege des kulturellen Erbes in Frankfurt.

2012 wurde er mit der Goethe-Plakette ausgezeichnet. Es ist die höchste Ehrung des hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und die älteste Auszeichnung des Landes